Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

16.09.2015, 12.16 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

akzenta: Sachspenden-Regale in den vier Supermärkten

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Nicole Küpper und akzenta-Mitarbeiter Mohammed Khalloukibei der Anlieferung der Kunden-Sachspenden in der Küllenhahner Kleiderkammer.

Zur Welle der Hilfsbereitschaft, die durch Wuppertal schwappt, zählt auch akzenta: Die Wuppertaler Supermarkt-Kette hat in ihren vier Geschäften im Tal kurzerhand sogenannte Spenden-Regale für die Flüchtlingshilfe aufgebaut – aus dem vorsortierten Sortiment können die akzenta-Kunden einfach Artikel zu ihren Einkäufen hinzunehmen und diese nach dem Bezahlen dann in Spendenkisten, die im Kassenbereich bereit stehen, legen.

Die kurzfristig auf die Beine gestellte Hilfsaktion kommt bei den akzenta-Kunden an: „Das Angebot wird super angenommen“, berichtet Nicole Küpper von der akzenta-Unternehmenskommunikation. Ergebnis: Am gestrigen Dienstag, 15. September 2015, konnten Nicole Küpper und akzenta-Mitarbeiter Mohammed Khallouki einen Transporter voller Spenden zur Kleiderkammer des „Cronenberger Bündnisses für Flüchtlinge“ bringen.

Die Anlieferung erfolgte „passgenau“, als die Halle an der Küllenhahner Straße 56 gerade von den ersten Flüchtlingen, die im Sportzentrum Süd notuntergebracht sind, aufgesucht wurde – die Sachspenden wie Windeln, Shampoo, Zahnpaste oder auch Schokolade und Babynahrung, wurde den Helfern geradezu aus den Händen gerissen, sie kamen kaum noch mit dem Auffüllen der Regale nach.

Die akzenta-Aktion läuft bis auf weiteres in den vier Supermärkten in der Stadt. In enger Abstimmung mit den jeweils ehrenamtlich tätigen Flüchtlingsinitiativen und Vereinen will akzenta – neben der Küllenhahner Einrichtung – auch die weiteren Notunterkünfte in der Stadt mit Spenden beliefern.  Bereits für den kommenden Freitag ist nach Worten von Nicole Küpper die nächste Spenden-Anlieferung auf Küllenhahn geplant.

Mehr Infos zu der Aktion unter www.akzenta-wuppertal.de.