01.10.2015, 13.44 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

0 Kommentare

Museumsbahn: Bund und Land fördern die Gleisarbeiten

Artikelfoto

Unter anderem mit Wuppertals Bürgermeisterin Maria Schürmann sowie Sparkassen-Chef Gunther Wölfges und Cronenbergs stellvertretendem Bezirksbürgermeister Michael-Georg von Wenczowsky war hoher Besuch in die Kohlfurth gekommen, als die Museumsbahner ihr Sanierungsprojekt vorstellten.

Nicht nur die Deutsche Bahn AG arbeitete im September in Wuppertal kräftig an ihrer Infrastruktur, auch die Bergischen Museumsbahnen (BMB) erneuern ihre Gleis-Trasse im Kaltenbachtal. Auf einer Strecke von rund 300 Metern unterhalb des Endhaltes am Greuel werden die Holzschwellen ausgetauscht.

Möglich gemacht haben dies Zuschüsse des Bundes und der Landesregierung, wie Ulrich Sunder erklärte. Der zweite Vorsitzende der Museumsbahner hatte kürzlich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen zu einem Ortstermin geladen, um die Arbeiten vorzustellen. „Das ist ein wichtiger Mosaikstein für unsere Arbeit“, freute sich Ulrich Sunder dabei.

Eine Inventur der Strecke durchs Kaltenbachtal habe einen Sanierungsbedarf von einer halben Million Euro festgestellt. Nachdem der Bund 40.000 Euro für die derzeitigen Gleisarbeiten zugesagt hatte, beteiligte sich nun auch das Land mit weiteren 30.000 Euro, sodass die BMB noch rund 10.000 Euro Eigenmittel aufbringen müssen.

Der Austausch der Schwellen wird übrigens vom Unternehmen Strabag geleistet, mit dem die Museumsbahner weiterführend kooperieren: „Bei den Arbeiten werden Auszubildende eingesetzt, welche hier außerhalb des städtischen Verkehrs den Austausch der Schwellen auf alte handwerkliche Art lernen können“, berichtete Sunder begeistert von der Aktion.

Lesermeinungen zu diesem Artikel

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Veröffentlichte Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Bitte achten Sie bei Ihrer Meinungsäußerung unbedingt auf einen respektvollen Umgang anderen gegenüber. Beleidigungen, werbliche Einträge sowie Kommentare ohne Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse werden nicht veröffentlicht.