Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

11.10.2015, 10.33 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bethesda-Krankenhaus: Knipexler zu Rettern gemacht

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Der Großteil der Herzstillstände passiert im persönlichen Umfeld – viele von ihnen am Arbeitsplatz. Im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ fanden zahlreiche Aktionen statt, um die Ersthelferquote voranzutreiben.

Das Agaplesion Bethesda-Krankenhaus hat es sich zur Aufgabe gemacht, das nötige Wissen weiterzugeben und geht dorthin, wo Ersthelfer besonders dringend benötigt werden: in die Unternehmen. Das 1882 gegründete Cronenberger Familienunternehmen Knipex an der Oberkamper Straße 13 machte den Anfang und veranstaltete für Betriebsangehörige einen Wiederbelebungslehrgang.

Bei allen Veranstaltungen wurden die Mitarbeiter von Dr. med. Martin Weiss, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, sowie Oberarzt und Notarzt Dr. med. Gunnar Kalund intensiv geschult und abschließend mit einer „Lebensretter-Urkunde“ belohnt. Die Aktion war Teil der Initiative „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ des Bundesverbands Deutscher Anästhesisten, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Kooperation mit dem German Resuscitation Council und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie.

Seit dem Kampagnenstart im Jahr 2013 wurden im Rahmen der Initiative rund 1.400 Aktionen in die Tat umgesetzt und mehr als 350.000 Menschen in Lebensrettungsmaßnahmen geschult. Die Ersthelferquote konnte dabei von 19 Prozent auf 31 Prozent gesteigert werden – na, das ist doch was…!