Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

11.10.2015, 10.50 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

RSC-Löwen kassieren 1:7-Klatsche bei Germania Herringen

Artikelfoto

Marco Bernadowitz von den Rollhockey-Herren des RSC Cronenberg.

Keine Chance, den Germanen-Express zu bremsen, gab es für den RSC Cronenberg in der Glückauf-Arena in Hamm. Die Grün-Weißen hielten zwar am Samstagabend, 10. Oktober 2015, in der ersten Hälfte noch recht gut mit, konnte Herringens erfolgreiche Revanche für die Niederlage im DRIV-Pokalfinale der vergangenen Saison im zweiten Durchgang der jetzigen Partie aber nicht mehr verhindern.

Anfangs war es ein Kräftemessen auf Augenhöhe: Beide Mannschaften gingen hohes Tempo, die Torhüter durften sich über mangelnde Beschäftigung nicht beschweren. Mit Kevin Karschau war es schließlich der momentan beste Torschütze der Liga, der die Kugel als Erster über die Linie drücken konnte (14.). Robin Schulz legte zwar schnell das 2:0 nach (17.), doch ebenso rasch brachte Kay Hövelmann die bergischen Löwen wieder auf Schlagdistanz heran (19.). Dabei blieb es bis zu Pause, wobei die Cronenberger die letzten Minuten in Unterzahl agieren mussten, nachdem sich Marco Bernadowitz in der 24. Spielminute eine blaue Karte eingehandelt hatte.

Da dieser Nachteil jedoch ohne weiteren SKG-Treffer überstanden werden konnte, rechneten sich die Gäste für die zweite Hälfte noch einiges aus. Die Chancen zum Ausgleich waren auch vorhanden, doch Germania-Keeper Timo Tegethoff ließ sich vom in dieser Spielzeit stark verjüngten RSC-Team schlichtweg nicht überwinden.

Ein erneuter Doppelschlag von Kevin Karschau (37.) und Robin Schulz (40.) sorgten dann für die Vorentscheidung. Der RSC warf noch einmal alles in die Waagschale, konnte eine Zeitstrafe gegen Luis Hages (45.) aber nicht zur Verkürzung nutzen und wurde von den schnellen SKG-Stürmern eiskalt ausgekontert: Lucas Karschau (46./48.) und nochmals Kevin Karschau (49.) schraubten das Resultat in die Höhe.