15.10.2015, 10.15 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Sportzentrum: Hallen nach den Herbstferien wieder auf

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Das Schwimmsport-Leistungszentrum (SSLZ) auf Küllenhahn. | Meinhard Koke

Wie geplant sind am Dienstag, 13. Oktober 2015, die bislang in den Sporthallen am Schulzentrum Süd untergebrachten Flüchtlinge in eine Gewerbehalle auf dem ehemaligen Belzer-Gelände an der Hastener Straße umgezogen. Dort stehen insgesamt rund 3.000 Quadratmeter für die Erstaufnahme zur Verfügung, in den Verwaltungsgebäuden entstehen derzeit Räume für die längerfristige Einquartierung.

Die Flüchtlinge wurden mit Bussen der Wuppertaler Stadtwerke zu ihrem neuen Domizil in Cronenberg gebracht, rund 30 Helfer von ESW, AWG, WSW und der Feuerwehr, Mitarbeiter des städtischen Ressorts Zuwanderung und Integration sowie des Gebäudemanagements waren beteiligt. Voraussichtlich Anfang November werden auch die Flüchtlinge aus den Sporthallen der Erich-Fried-Gesamtschule in Ronsdorf in die ehemalige Förderschule an der Hufschmiedstraße in der Elberfelder Nordstadt ziehen.

Der Verein Freifunk Wuppertal möchte übrigens auch in der neuen Unterkunft an der Hastener Straße ein kostenloses WLAN-Netz für die dort wohnenden Flüchtlinge aufbauen. Hierfür werden noch Anwohner mit bevorzugt einem VDSL-Anschluss gesucht, die bei sich einen entsprechenden Router aufstellen würden. Bei Freifunk gibt es keine Störerhaftung wie man sonst beim Weitergeben des WLAN-Passwort kennt – es kann also keine Abmahnung kommen. Freifunk kann maximal ein Drittel eines VDSL50-Anschlusses nutzen, bei den heute üblichen Internetanschlüssen fällt dies in der Regel nicht auf. Weitere Informationen gibt es unter www.freifunk-wuppertal.net.

Mit dem Umzug in dieser Woche konnte die Stadt Wuppertal auch ihre Zusage an Schulen und Vereine im Sportzentrum Süd einhalten: Bereits in den vergangenen Tagen wurden die Sporthallen wieder hergerichtet, sodass am Montag – pünktlich zum Ende der Herbstferien – am Küllenhahn wieder der Sportunterricht und die Trainingseinheiten der dort heimischen Klubs stattfinden können. Dies wurde nur möglich, da bislang durch die Bezirksregierung Düsseldorf keine weiteren großen Flüchtlingskontingente nach Wuppertal zugewiesen wurden.