Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

27.10.2015, 19.30 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Nachbar-Masche“: Dorf-Polizist siegt im Sprintduell mit Betrüger

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Mehrfach berichtete die CW in jüngster Zeit über einen Trickbetrüger, der mit der „Nachbar-Masche“ im CW-Land sein Unwesen trieb. Konnte die Polizei Cronenberg diesen Unbekannten jetzt ermitteln?

Bereits am vergangenen Donnerstag, 22. Oktober 2015, meldete sich ein Anwohner der Hütter Straße gegen 13.15 Uhr bei der Dörper Polizeidienststelle. Der CW-Leser berichtete, dass ein Unbekannter bei seiner Ehefrau an der Haustür geklingelt habe. Wie in den Fällen zuvor gab der Unbekannte an, ein neuer Nachbar zu sein, sich versehentlich ausgeschlossen zu haben und nun Geld für den Schlüsseldienst zu benötigen.

Die über die Trickbetrüger-Masche informierte Ehefrau ließ den Unbekannten abblitzen und rief ihren Mann an, der wiederum die Polizeidienststelle am Rathausplatz informierte. Gerade wollten die Dörper Beamten ins Dorf ausrücken, um nach dem mutmaßlichen Betrüger Ausschau zu halten, da meldete sich ein weiterer Betroffener aus der Hütter Straße. Bei ihm hatte der Unbekannte ebenfalls „sein Glück“ versucht.

Ob der guten Beschreibung hatten die Dörper Ordnungshüter Erfolg: Pech für den Unbekannten, dass er von dem mit guten läuferischen Fähigkeiten ausgestatteten Polizei-Hauptkommissar Jörg Heidelberg ausgemacht wurde – beim Schwebebahnlauf 2013 war Heidelberg immerhin 620ster von über 4.600 Teilnehmern. Bereits nach einem kurzen Sprint hatte der Dörper Polizist somit den Verdächtigen im Bereich Ehrenmal gestellt.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 46-jährigen Elberfelder, der bereits polizeibekannt ist. Die Ermittlungen zu dem Mann laufen. Man darf gespannt sein, ob die Betrügereien mit der „Nachbar-Masche“ nun aufhören.