Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

21.11.2015, 13.50 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Kleiderhalle zieht um: Ehrenamtliche und Flüchtlinge packen mit an

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Ob jung oder älter, ob Dörper, Wuppertaler oder Flüchtling – der Umzug der Kleiderhalle von „Willkommen in Cronenberg“ ist einmal mehr eine beeindruckende Gemeinschaftsaktion.

Der Umzug hat begonnen: Zahlreiche Helfer, darunter übrigens auch Flüchtlinge aus der Cronenberger Notunterkunft, sind zur Kleiderhalle von „Willkommen in Cronenberg“ gekommen, packen ein, stapeln Kartons und verfrachten diese in Pkw sowie Anhänger – seit 11 Uhr werden die Bekleidungsspenden für Flüchtlinge von der bisherigen Küllenhahner Ausgabestelle abtransportiert.

Wie die CW bereits berichtete, zieht die Kleiderhalle von der Küllenhahner Straße 56 („Rigi-Kulm-Center“) auf das Belzer-Gelände an der Hastener Straße um. Hier ist bereits in den Herbstferien die Cronenberger Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet worden und hier, in der direkten Nachbarschaft also, werden die Ehrenamtlichen auch ihre Hilfsarbeit fortsetzen.

Bis Mitte nächster Woche wollen die Helfer den Umzug geschafft und sich an der Hastener Straße eingerichtet haben, am Donnerstag, 26. November 2015, soll die Kleiderhalle an ihrem neuen Standort an der Hastener Straße dann erstmals ihre Türen öffnen – voraussichtlich von 11 bis 18 Uhr. Die CW wird dazu berichten, sobald Näheres feststeht. Wer unterdessen Fragen hat, kann diese aber jederzeit über das Kontaktformular auf der Internet-Seite von „Willkommen in Cronenberg“ loswerden.

Nach der zwischenzeitlichen Registrierung (die CW berichtete) startete in dieser Woche übrigens der Transfer der ersten Flüchtlinge aus der Notunterkunft auf dem Belzer-Gelände in kommunale Einrichtungen. Insgesamt sollen im Zuge dessen von den rund 300 Flüchtlingen an der Hastener Straße 220 Menschen auf mehrere Städte und Gemeinden in ganz NRW verteilt werden. 80 Flüchtlinge davon, so berichtete Claudia Orth von „Willkommen in Cronenberg“, sollen in Wuppertal verbleiben können.