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02.12.2015, 16.43 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Ein Hammer“: CHBV-Führung beim Weltmarktführer Picard

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Von der Schmiede bis zur Verpackung konnten die Teilnehmer der CHBV-Führung die Produktion des Hammer-„Weltmeisters“ Picard kennenlernen.

Wer die Alte Rottsieper Straße hinuterfährt, vermutet nicht, dass hier noch viel mehr kommen könnte außer einigen Häusern und dem Wald. Und doch: Im tiefsten Rottsiepen ist ein Weltmarktführer zu Hause – die Firma Joh. Hermann Picard GmbH & Co. ist ein Top-Beispiel für die Spitzenqualität der Werkzeuge „Made in Cronenberg“.

Picard-Hämmer haben seit über 150 Jahren einen Namen in der Welt – bei Schlossern, Goldschmieden, Dachdeckern und Sattlern, Hufschmieden oder Bauleuten ist das bekannt, am Firmensitz in Cronenberg ist die versteckt liegende Firma jedoch vielfach unbekannt. Grund genug für den Cronenberger Heimat- und Bürgerverein (CHBV) eine weitere Führung durch die Hallen des Hammer-Spezialisten anzubieten.

Das Interesse war groß: Bereits am Wochenende nach der Ankündigung der Führung in der CW war die Picard-Besichtigung ausgebucht, freute sich CHBV-Chef Rolf Tesche. Unter der Führung von Picard-Geschäftsführer Frank Simon lernten nun 20 Interessierte die Produktionshallen am Rottsiepen kennen und ließen erklären, warum die Picard-Schlagwerkzeuge „ein Hammer“ sind. Vom 10 Kilo schweren Produkt bis zum 50 Gramm leichten Goldschmiedehämmerchen fertigen die 70 Mitarbeiter rund 350 Modelle – etwa 800.000 Produkte verlassen jährlich den Rottsieper Stammsitz.

„Nur Richter-Hämmer stellen wir nicht her“, sagte Picard-Geschäftsführer Frank Simon mit einem Schmunzeln zur Produkt-Bandbreite, die in ihrer Breite aber dennoch weltweit einmalig ist. Übrigens: Aufgrund der großen Nachfrage hofft CHBV-Chef Rolf Tesche, eine weitere Führung anbieten zu können – eine Warteliste ist bereits eingerichtet. Mehr Infos zur Firma Picard gibt es im Internet unter www.picard-hammer.de.