Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

30.12.2015, 18.20 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Grundschule Rottsiepen Spende für „Willkommen in Cronenberg“

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Schulleiter Gerd Stratmann sowie die Kinder und Lehrer der Rottsieper Grundschule übergaben die Spende an Thomas Orth (mi. re.), den Sprecher von „Willkommen in Cronenberg“.

Letzter Schultag vor den Winterferien, nur noch zwei Tage bis Weihnachten – für alle Schüler war der 22. Dezember 2015 ein Schultag der angenehmeren Sorte. Die Schüler der Grundschule Rottsieper Höhe waren aber nicht nur voller Vorfreude, sie bereiteten auch viel Freude: In der Turnhalle übergaben sie einen Scheck über 1.900 Euro an Thomas Orth von „Willkommen in Cronenberg“.

Die stolze Spende für das Dörper Flüchtlingsbündnis stammt aus dem Sponsorenlauf, welchen die Schüler Anfang September absolvierten. Wie wir seinerzeit schon in unserer Print-Ausgabe berichteten, liefen die „Rotties“ damals fast 900 Kilometer auf dem „Sonnenweg“ – dank der Sponsorengelder, welche die Schüler dafür bei Eltern, Freunden & Co. dafür einwarben, kamen schließlich insgesamt 3.000 Euro bei der „bewegten Hilfsaktion“ zusammen. Da die Firmen Knipex und Stahlwille Spenden obendrauf legten, erbrachte der Sponsorenlauf unterm Strich schließlich insgesamt 3.800 Euro.

Während eine Hälfte für ein neues Klettergerüst auf dem Schulhof zurückgelegt wird, spendete die Rottsieper Grundschule die restlichen 1.900 Euro auch diesmal für ein Hilfsprojekt. Dass die Wahl auf „Willkommen in Cronenberg“ fiel, lag nicht nur nahe, weil das Dörper Bündnis für Flüchtlinge vor Ort aktiv ist und einen guten Job macht. Auch an der Rottsieper Höhe selbst, so berichtete Schulleiter Gerd Stratmann, ist das Thema „Flüchtlinge“ präsent – die „Eulenklasse“ mit ihren 20 Kindern aus der ganzen Welt wird auch von Flüchtlingen aus Syrien, Kirgisien oder Nigeria besucht.

„Willkommen in Cronenberg“-Sprecher Thomas Orth dankte den „Rotties“ für ihre Gabe, immerhin die größte Einzelspende, welche bisher für die Cronenberger Initiative geleistet wurde – da waren die Grundschüler auch ein bisschen stolz…