Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

27.01.2016, 13.49 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Längste Strecke: Aus dem „Pott“ zum 24-Stunden-Schwimmen

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Nicht nur aus Wuppertal kamen am 16./17. Januar 2016 die exakt 1.090 Schwimmer, welche beim diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen mitmachten und im Schwimmsport-Leistungszentrum (SSLZ) fast 4,5 Millionen Schwimmmeter zurücklegten. Neben Einzelteilnehmern, Schulen und Vereinen aus dem gesamten Tal kam eine der fleißigsten Gruppen vom SV Neptun Erkenschwick auf die Südhöhen.

Aber nicht nur, dass Leon Heiermann (Foto, 2.v.li.) in der Nacht zwischen 1 Uhr und 3 Uhr mit 7.950 Metern (von seinen insgesamt 36.100 Metern) die längste Distanz im Wasser zurücklegte und den Nachtpokal gewann. Sein 13-köpfiges Team schwamm auch insgesamt 237.000 Meter und stellte damit selbst die DLRG Wuppertal mit 49 Teilnehmern in den Schatten, die „nur“ auf 193.950 Meter kamen. „Wir haben die Ausschreibung gefunden und sind einfach mal hier hingekommen“, erklärte Neptun-Abteilungsleiterin Bianca Knillmann. „Einige haben schon in den vergangenen Jahren mitgemacht und haben den Rest nun überredet, auch mal mitzukommen.“

Die längste Strecke als Einzelperson legte heuer Frank Harras von den „Warmduschern“ mit 61.050 Metern zurück, bei den Damen hatte Miriam Vaupel von der „Hardtsee Mafia“ mit 47.600 Metern die Nase vorn. Lothar Schmiechen stieg derweil als ältester Teilnehmer an seinem 86. Geburtstag ins Wasser, der jüngste mindestens 50 Meter schwimmende Teilnehmer war Xeno Kulartz vom SV Orca Wuppertal mit dreieinhalb Jahren.

Den Grundschulpokal konnte Organisator Frank Hübel in diesem Jahr der Yorckstraße überreichen, beim Primuspokal siegte hingegen das Carl-Duisberg-Gymnasium.