02.02.2016, 13.38 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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„Stahlwille-AG“: Bayer-Realschüler erhielten Zertifikate

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Peter Backhaus, Ausbildungsleiter der Firma Stahlwille (li.), sowie Birgit Emde, welche die AG für die Schule betreut, und FBR-Leiter Hartmut Eulner (2.v.re.) überreichten die Zertifikate.

Zertifikate „hagelte“ es kürzlich in der Bibliothek des Schulzentrums Süd: Die Teilnehmer der sogenannten „Stahlwille-AG“ der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) erhielten ihre Urkunden. Insgesamt zehn Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 hatten an dem freiwilligen Schul-Angebot teilgenommen: Zwei Schulstunden pro Woche ließen sie sich in ihrer Freizeit entweder von Peter Backhaus, dem Ausbildungsleiter der Firma Stahlwille, unterrichten oder sie besuchten den Werkzeug-Hersteller an der Lindenallee.

Unter der Überschrift „Stahlwille dreht am Zahn der Zeit“ gab es dabei nicht nur Einführungen in Word und Excel sowie in Bewerbungsverfahren, die Teilnehmer der Stahlwille-AG fertigten auch Tisch-Uhren in der Wille-Werkstatt – eine davon hat nun einen Ehrenplatz in einer Vitrine der Bayer-Realschule. Das Hineinschnuppern in die Arbeitswelt ist jedoch nicht nur was für den Schaukasten, sondern auch für die Zeit nach der Schule.

Mit Dennis Geißdörfer, einem der beiden Stahlwille-Azubis, welche die AG mitbetreuten, erhielt ein talentierter Bayer-Realschüler eine Ausbildungsstelle bei dem Cronenberger Spezialisten für Drehmomenttechnik. Und Finn Janetzki, der im Sommer seine Mittlere Reife an der FBR ablegen will, hat seinen Lehrvertrag bei Stahlwille bereits in der Tasche. Diese beiden Erfolgsgeschichten der AG wollen was heißen – wie Peter Backhaus gegenüber der CW berichtete, bewerben sich schließlich durchschnittlich 180 Absolventen um die acht Lehrstellen, welche Wille jährlich anbietet.

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