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19.02.2016, 13.43 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Eine Bereicherung“: Lebenshilfe-Werke im OB-Büro

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Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Pauls, Künstlerin Susanne Reinhart-Schäfer, Oberbürgermeister Andreas Mucke, Maurizio D’Angelo, Anke Kirchmann-Bestgen und Frank Herfurth (v.l.n.r.) vor zwei der ausgestellten Bilder im OB-Büro im Barmer Rathaus.

Farbenfroh ist es derzeit im Büro von Oberbürgermeister Andreas Mucke: Bilder, die Menschen mit geistiger Behinderung in der Kunstwerkstatt der Lebenshilfe Wuppertal unter Leitung der Künstlerin Susanne Reinhart-Schäfer gemalt haben, sorgen für Farbtupfer in der Wuppertaler „Schaltzentrale“.

Die abstrakten und farblich intensiven Acryl-Werke auf Papier oder Leinwand wurden zum Teil von mehreren Teilnehmern gestaltet: „Ich habe schon lange darauf gewartet“, freute sich OB Mucke: „Mein Ziel war es, das Büro offener und heller zu gestalten.“ Viermal im Jahr sollen nun im OB-Büro wechselnde Ausstellungen zu sehen sein, um Künstlern aus dem Tal eine Plattform zu bieten. „Ich bin sehr stolz darauf, dass es mit Lebenshilfe-Bildern losgeht“, zeigt sich Mucke beeindruckt: „Die sind farbenfroh und echt eine Bereicherung“, lobte das Stadtoberhaupt.

„Dass wir die Ausstellungsreihe eröffnen dürfen, ist für unsere Künstler mit geistiger Behinderung ein besonderes Zeichen der Anerkennung und für die Lebenshilfe eine große Ehre“, dankte Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Pauls für die besondere Aufmerksamkeit. Ein ausgestelltes Werk ist übrigens nicht in der Kunstwerkstatt selbst entstanden: Das über der Spielecke des Oberbürgermeister-Büros hängende Bild „Wuppertaler Teampainting“ entstand während der Teilnahme an der „WOGA“ (Wuppertaler offene Galerien und Ateliers) im vergangenen Jahr.

„Frau Reinhart-Schäfer hatte die Staffelei einfach in die Mitte des ,Luisentreffs‘ in Elberfeld gestellt und alle Besucher animiert, gemeinsam ein Bild zu erschaffen“, berichtet Anke Kirchmann-Bestgen. Die Werke der Lebenshilfe-Kunstwerkstatt sind übrigens voraussichtlich noch bis einschließlich April im OB-Büro im Rathaus am Johannes-Rau-Platz 1 in Barmen zu sehen.