Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

23.02.2016, 10.34 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

14. Eisenbahntage waren ordentlich „unter Dampf“

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Gut besucht waren die 14. Eisenbahntage in der Friedenskirche am 13./14. Februar 2016. Rund 25 Aussteller und Helfer hatten ja auch dieses Mal eine Fülle zu präsentieren: Wieder gab es Eisenbahnen aller Spuren von Z bis Spur 2. So waren wieder die „Modulisten“ gekommen, die echten Bahn-Betrieb zeigten, dazu gab es weitere Anlagen in (fast) jeder Größe und für jeden Geschmack – da staunten die Kinder und fachsimpelten die großen Besucher.

Auch der Lok-Doktor hatte keine Langeweile, und im Untergeschoss war wieder eine historische Modell-Anlage aus den 1930er Jahren zu bewundern. Umlagert und bestaunt wurde auch die große Diesel-Lok mit zwei Motoren von Werner Remy (Foto), welche satte 80 Kilogramm wiegt und stolze 200 Kilo Last ziehen kann. Zudem hatte der Eisenbahntüftler einen zweiten Lok-Eigenbau im Maßstab 1:10 dabei. „Diese Rangierlok heißt ,Köf‘, wiegt um die 30 Kilogramm und wird über Funk gesteuert“, verriet Remy.

Trotz bester Stimmung lag aber doch etwas Wehmut über dem „Hauptbahnhof Friedenskirche“: „Das waren hier die letzten Eisenbahntage“, erläuterte Initiator Martin Ribbe, der mit seinem Sohn Clemens an einer Miniaturanlage baute. Da die Friedenskirche zum Kindergarten umgebaut wird, zieht der „Modellbahner-Tross“ 2017 nach 14 Jahren ins Zentrum Emmaus um. Platz gibt es auch dort genug, zeigten sich die Eisenbahnfreunde zuversichtlich…