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16.04.2016, 18.40 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Jetzt wird’s schwer: RSC-Niederlage im ersten Viertelfinale

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Jordi Molet in beeindruckender Aktion: Der Spanier brachte die Löwen zwar zum 2:1 in Führung – das reichte aber nicht im ersten Viertelfinale gegen Walsum. -Foto: Odette Karbach

Im ersten Play-Off Viertelfinale empfingen die Löwen des RSC Cronenberg am heutigen Samstagnachmittag, 16. April 2016, die RESG Walsum. In dem Klassiker zwischen den beiden Teams mit den meisten Meistertiteln im deutschen Rollhockey war für den RSC ein Sieg geradezu Pflicht: Schließlich würden die beiden weiteren Spiele der nach dem Modus „best of three“ ausgetragenen Viertelfinals bei einem RSC-Sieg in Duisburg ausgetragen.

Nachdem die beiden Partien in der Bundesligarunde gegen den Tabellendritten mit 2:3 und 5:5 äußerst knapp endeten, setzte Walsum heute im ersten Viertelfinale ein erstes Ausrufezeichen: Mit 4:2 (2:2) setzten die Duisburger bereits in der Löwen-Höhle einen Fuß in die Tür zum Halbfinale. Den besseren Start erwischte jedoch der RSC, der ohne Kay Hövelmann auskommen musste: Lukas Seidler brachte die Löwen in der 16. Minute in Führung.

In der Folge hatte RSC-Keeper Eric Soriano einige Male die Gelegenheit, seine Klasse zu beweisen – in der 22. Minute war er jedoch machtlos. Der Walsumer Ausgleich hatte jedoch nicht lange Bestand: Bereits eine Minute später brachte Jordi Molet nach Foul an Benni Nusch den RSC per Sechser wieder in Führung (23.). Kurz vor Schluss des ersten Abschnitts musste das Team von RSC-Trainer Marc Berenbeck jedoch noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen.

In der zweiten Hälfte legten die Walsumer mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten nach: In der 29. Minute gingen die Gäste zunächst erstmals in Führung, in der 34. Minute erhöhte die RESG auf 4:2. Nach Blau gegen Jordi Molet hatte Walsum sogar die Chance zu erhöhen. Der hervorragende Löwen-Keeper Soriano hielt jedoch den fälligen Sechser. Auf der anderen Seite aber passierte auch nicht mehr Zählbares, sodass die Berenbeck Mannen mit einer Heimniederlage in die Viertelfinals starteten.

Nun müssen die Löwen im Rückspiel am 30. April bei der RESG einen Sieg einfahren, um ein entscheidendes drittes Viertelfinale zu erzwingen. Das fände allerdings wieder bei den Duisburgern statt.