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01.06.2016, 10.39 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Mal durchgerechnet: Seilbahn-Gegner kritisieren „falsche Zahlen“

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Durchs Tal schweben, das geht bereits seit über 100 Jahren. Wird eine „Schwebe-Partie“ in wenigen Jahren auch auf der Südhöhe möglich sein?

„Das komplette Einstellen des Uni-Busverkehrs finanziert nur einen Bruchteil der Seilbahn-Betriebskosten“, das ist die Quintessenz eines neuerlichen „Faktenchecks“, den der Verein „Seilbahnfreies Wuppertal“ zur Idee einer Seilbahn vom Wuppertaler Hauptbahnhof nach Küllenhahn vorgelegt hat.

Anders als im Sachstandsbericht „Strategie Wuppertal 2025“ geschrieben, gebe es nicht jährlich 90.000 Fahrten zur Uni. Vielmehr haben die Seilbahn-Gegner errechnet, dass es nur rund 65.000 Fahrten gebe – Fazit: „Es treten daher Zweifel an der Gewissenhaftigkeit und Exaktheit der Berechnungen der Projektverantwortlichen der Stadt Wuppertal und der WSW Mobil auf“, befindet der Anti-Seilbahn-Verein.

Zudem haben die Seilbahn-Gegner ausgerechnet, dass über 55.000 Fahrten Richtung Uni durch Linienbusse geleistet würden. Diese trügen zugleich zu einer guten Naherschließung der Südhöhen bei. „Es bleibt zu hoffen, dass im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens nun alle Informationen veröffentlicht werden, die bisher noch unter der Decke gehalten wurden“, resümmieren die Seilbahn-Gegner.

Mehr Infos zum Verein der Seilbahn-Gegner gibt es im Internet unter seilbahnfreies-wuppertal.de.