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11.06.2016, 20.23 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Happy End im Neuenhof: Schwimmer nach Herzstillstand gerettet

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Haben gut lachen: Lebensretter Dennis Wupperfeld mit Alexandra Zwanzger, der 2. Vorsitzenden des SV Neuenhof.

Positive Nachrichten sind auch Nachrichten, und eigentlich doch auch die Besseren… Eine solche gute Meldung gibt’s aus dem Freibad Neuenhof, wobei sie dramatisch beginnt: Am vergangenen Montagmorgen, 6. Juni 2016, erlitt ein Schwimmer gegen 8.45 Uhr im Becken des Dörper Freibades einen Herzstillstand.

Während Bad-Obmann Gyözö Schilling sofort die Rettungsdienst alarmierte und den badeigenen Defibrillator herbeischaffte, zog Badaufsicht Dennis Wupperfeld den leblosen Schwimmer aus dem Becken. Unterstützt von einem zufällig im Freibad weilenden Frauenarzt sowie zwei weiteren Schwimmern leistete Wupperfeld zunächst eine Herz-Druck-Massage, um dann im Anschluss den „Defi“ einzusetzen.

Mit Erfolg: Bevor der Rettungswagen im Neuenhof eintraf, war der Schwimmer wiederbelebt. Am Dienstag konnte Dennis Wupperfeld mit dem Betroffenen bereits telefonieren, noch in dieser Woche soll der Mann schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden – was für ein Happy-End!

Der Vorfall zeigt einmal mehr auf, wie wichtig Defibrillatoren an belebten öffentlichen Stellen und Sportstätten sind. Wie berichtet, starb erst Mitte Januar ein erst 37-jähriger Mann, der in der Turnhalle Rottsiepen einen Herzstillstand erlitten hatte – die Turnhalle verfügt über keinen Defibrillator. Cronenbergs SPD-Vorsitzender Oliver Wagner, der Zeuge des Vorfalls wurde, startete daraufhin eine Initiative, um die stadtweite Versorgung mit den Rettungsgeräten im Falle von Herzstillständen auf den Prüfstand zu bringen.