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12.06.2016, 16.49 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

CSC: Dönninghaus-Mannen sind zurück im FVN-Oberhaus

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„Nie mehr Landesliga, nie mehr, nie mehr…“, so war es heute Nachmittag, 12. Juni 2016, auf dem Horst-Neuhoff-Sportplatz zu hören: Im entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die Oberliga Niederrhein schlug der Cronenberger SC (CSC) den 1. FC Kleve überraschend deutlich mit 4:0 (3:0).

Nach dem knappen 0:1 am vergangenen Mittwoch in Kleve drehten die Mannen von CSC-Trainer Markus Dönninghaus den Spieß damit klar um: Nach dem Gastspiel in der Saison 2012/13 sind die Cronenberger zurück in der höchsten Spielklasse des Fußball-Verbandes Niederrhein und der fünfthöchsten deutschen Liga.

„Nach unserem Sieg im Hinspiel sind wir positiv gestimmt, dass wir es auch schaffen“, zeigte sich Kleve-Trainer Thomas von Kuczkowski im „RevierSport“ noch vor dem Rückspiel optimistisch: „Ein Ergebnis ohne Gegentreffer ist sicherlich eine gute Ausgangsposition.“ Tja, der Vorteil hielt an der Hauptstraße nicht lange: In der 25. Minute brach unter den rund 800 Zuschauern an der Hauptstraße erstmals Jubel aus – Lee-David Korkmaz brachte die Gastgeber in Führung und egalisierte damit den Rückstand aus dem Hinspiel.

Neun Minuten Später war Ercan Ser dabei, als der CSC zum 2:0 kam – der Treffer wurde aber als Eigentor gezählt. Damit war schon einmal klar: Die Partie würde nicht in die Verlängerung gehen. Psychologisch enorm wichtig besorgte Philipp Kasperek  kurz vor dem Pausenpfiff den 3:0-Halbzeitstand (44.) – nun konnte sich der Cronenberger SC sogar einen Gegentreffer der Niederrheiner erlauben.

Im zweiten Abschnitt machten die Grün-Weißen da weiter, wo sie vor dem Kabinengang aufgehört hatten. Erneut war es dabei Lee-David Korkmaz, der für den Auftakt sorgte: In der 54. Minute überlistete er die Abseitsfalle der Gäste und lochte zum 4:0 ein – angesichts von drei Treffern, die Kleve nun zum Weiterkommen brauchte, konnte der CSC im strömenden Regen auf dem Horst-Neuhoff-Sportplatz nun schon einmal etwas durchatmen.

Ob des komfortablen Vorsprungs schalteten die Dönninghaus-Mannen in der Folge einen Gang zurück und ließen die Schwanenstädter kommen. Kleve bemühte sich zwar um den Anschlusstreffer, die Grün-Weißen aber standen hinten gut – es blieb bis zum Abpfiff bei dem klaren Erfolg und dem damit insgesamt völlig verdienten Aufstieg. Damit unterstreichen den Cronenberger ihre Stellung als Nummer zwei im Wuppertaler Fußball.

Nunmehr dürfen sich die Grün-Weißen auf Gegner wie Uerdingen, Bocholt oder auch die Zweitvertretung des MSV Duisburg freuen. Wobei: Im „Risikospiel“ gegen Uerdingen dürfte es wohl wieder einmal ein CSC-Gastspiel im Stadion am Zoo geben. Schau’n wir mal, nun geht’s für die „Markus-Mannen“ ja sowieso erst einmal in die verdiente Sommerpause und Jogis Jungs sind dran…