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04.07.2016, 19.36 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

CFG: Abi-Jahrgang der Superlativen feierte rauschenden Ball

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Einen rauschenden Abend feierten die Abiturienten des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG): In der Historischen Stadthalle stieg der Abschlussball des Küllenhahner Gymnasiums. Rund 1.300 Gäste erlebten mit, wie die CFG-Absolventen ihre „Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife“ erhielten.

Die große Zahl der Gäste war nur ein Superlativ dieses Abends – wie der scheidende CFG-Leiter Karl W. Schröder anmerkte, feierte mit 214 Abiturienten auch der bislang größte Jahrgang in der Schulgeschichte seinen Abschluss – die größte Abiturstufe in ganz NRW war es nebenbei. Dass Masse durchaus auch Klasse sein kann, stellten die Fuhlrott-Absolventen überdies unter Beweis: Alle, die zu den Prüfungen angetreten waren, schafften ihr Abi – sowas, so Karl W. Schröder in seiner letzten Abi-Rede, hatte er in seinen 20 Jahren zuvor an der Spitze der Schule auch noch nicht erlebt.

„Sie haben sich angestrengt und die letzte Chance genutzt, ein Zeugnis mit meiner Unterschrift zu bekommen“, scherzte Schröder, um anschließend diejenigen zu benennen, die sich für die Schröder-Unterschrift ganz besonders ins Zeug gelegt hatten: 36 Absolventen schafften ihr Abi mit einer „Eins“, zehn sogar mit einer glatten „1,0“.

Ein Jahrgang der Superlative bedeutete aber auch viel Arbeit für die Lehrerschaft des Fuhlrott-Gymnasiums: Es galt über 300 Prüfungs-Kommissionen zu bilden und 600 Klausuren zu korrigieren – für diese Mammut-Leistung dankte CFG-Leiter Schröder den Koordinatoren und den Lehrern sowie den beiden Sekretärinnen des Gymnasiums.

Einer war an diesem Abend der Superlativen, der bis in den frühen Morgen gefeiert wurde, indes „turnusmäßig“ auch etwas traurig: „Der größte Feind hat wieder zugeschlagen“, merkte Lothar Berg an: „Das Abitur.“ Für den Leiter der Big Band des CFG , die für die Unterhaltung im ersten Teil des Abiballs sorgte, bedeutet das Abitur alljährlich einen Aderlass – diesmal musste Bandleader Berg fünf Musiker „ziehen“ lassen.

Dennoch sah man ihn später ausgelassen auf dem Parkett tanzen – kein Wunder, Lothar Bergs Tochter hatte ja auch das Abi bestanden…