Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

20.07.2016, 10.53 Uhr   |   Oliver Grundhoff   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Augen auf…“: Viele „Pokéstops“ auch in Cronenberg

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Eine „Pokéstop“-Sehenswürdigkeit im Dorf: das historische Cronenberger Stadtwappen auf dem Rathausplatz.

Kennen Sie Pokémon? Nun gut, sollten Sie älter als 30 Jahre sein, dann sind Ihnen die quietsch-bunten „Kampfmonster“ aus den Kinderzimmern bekannt. Nun sind sie zurück – und zwar in Form einer Smartphone-App, bei der man an bestimmten zuvor festgelegten Orten Pokémons finden kann.

Seitdem das Spiel „Pokémon Go“ kürzlich aufgelegt wurde, ist weltweit ein wahrer Hype entstanden. Binnen weniger Tage hat das Spiel mehr Anhänger gefunden als der Kurznachrichtendienst Twitter. Seit letzter Woche kann man es auch in Deutschland offiziell spielen. Und so funktionert’s: Im Gegensatz zu den sonstigen Games geht es raus aus den vier Wänden und navigationsgesteuert mit dem Smartphone durch die reale Welt.

Dabei stößt man immer wieder auf Punkte, an denen ein Pokémon oder andere Belohnungen zu fangen sind. Auch in Cronenberg haben die Spielemacher Etliches versteckt: So etwa sind „Dieter’s Geschenkideen“, der Hahn auf dem Nelle-Haus, das Brunnenhäuschen am Born, das Cronenberger Gartenhallenbad, das Cronenberger Wappen (bei dem es übrigens auch ein Pokémon zu fangen gibt) und viele andere Stationen im Spiel hinterlegt. Die einzelnen Stationen erkennt man an einem Echtbild, zudem haben die Spielemacher stets Informationen zu den jeweiligen Standorten hinterlegt.

So kann der Spieler spielend durch die Gegend wandern und erfährt gleichzeitg etwas über seine Umgebung. Aber Vorsicht ist angesagt: Man sollte die Augen auch auf die Straße richten – reale Welt, Sie wissen schon…