Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

09.08.2016, 15.44 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Kunst und Kulinarisches: Der „Gelper Hof“ wurde zur Kunst-Meile

Artikelfoto

Das war etwas ganz Außergewöhnliches für Inhaber Michael Jacob: Am letzten Juli-Wochenende lockte nicht nur Kulinarisches, sondern auch Kreatives in den traditionsreichen „Gelper Hof“: Die Künstlergruppe aus den „Kühlräumen“ in der Scheidtstraße gab sich mit vielen Skulpturen im Biergarten der historischen Gaststätte ein Stelldichein.

Die Ronsdorfer Künstler-Werkstatt, die Steinbildhauer Günter Fürth (re.) vor 15 Jahren begründete, zählt aktuell sechs Kreative. „Wir arbeiten sehr individuell und auch die Steinmaterialien sind sehr verschieden“, erläuterte Günter Fürth die vielfältigen Kunstwerke. Marmor, Alabaster, schwarzer Serpentin, Travertin und Sandstein sind die Materialien, die aus Brasilien, Afrika, der Türkei, Italien oder auch Deutschland stammen. Jeder der Künstler bevorzugt einen eigenen Stein und einen anderen Härtegrad – ob abstrakt oder gegenständlich, ob Köpfe oder Tierfiguren, aus den „Rohlingen“ werden auch in Verbindung mit Metall, Farbe und Holz ganz unterschiedliche Werke.

Schon die Namen der Skulpturen sind dabei Kunst: Sie heißen „Transi“, „Lola“, „Die Welt“ oder „Die Woge“ und können drinnen und draußen auf den Betrachter wirken. „Man kann so das Gleichgewicht halten“, erklärte Rosemarie Kau (li.) und Roswitha Rensmann (2.v.li.) fügte hinzu: „Kreativ sein, heißt auch Entspannung.“ Wer die Galerie besuchen möchte, findet diese im Ronsdorf-Carré in der Lüttringhauser Straße 22–24. Anfragen unter stone-house @ unitybox.de.