Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

08.09.2016, 17.03 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Polizei: Hahnerbergerin lässt Trickbetrügerin abblitzen

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Mit dem sogenannten „Enkel-Trick “ versuchte eine Unbekannte bereits am Donnerstag letzter Woche, 1. September 2016, eine Hahnerbergerin übers Ohr zu hauen. Am Vormittag klingelte bei der Dörperin in der Korzerter Straße das Telefon: Die Anruferin gab sich als Bekannte aus, was die 68-Jährige auch zunächst glaubte.

Zwar hörte sich die Stimme der vermeintlichen Bekannten komisch an – sie sei erkältet, hieß es dazu aber am anderen Ende der Strippe. Als die Unbekannte dann aber erklärte, in der Klemme zu sein und um finanzielle Hilfe bat, wurde die Cronenbergerin hellhörig. Sie ging nicht auf die Bitte ein, sondern notierte sich vielmehr die Telefonnummer und drohte der Anruferin, die Polizei zu informieren.

Ein weiteres Mal hörte die wachsame Seniorin dann nicht mehr von der angeblichen Bekannten – bei der Nummer handelte es sich übrigens um einen Anschluss in Kasachstan. Die Polizei warnt vor dubiosen Anrufen, in denen sich Anrufer als Bekannte oder auch Familienmitglieder ausgeben und um Bargeld beziehungsweise Überweisungen bitten. Die Polizei rät bei solchen Anrufen dazu, sich auf jeden Fall zu vergewissern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter oder von einer Behörde ist.

Im Zweifelsfalle sollte man sich in der Verwandtschaft erkundigen und auch nicht davor scheuen, die Polizei über die 110 anzurufen.