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19.09.2016, 19.54 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Kein Unfallschwerpunkt? Frontal-Unfall auf der Wahlert

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Einer der beiden stark beschädigten Autos, die an dem neuerlichen schweren Unfall auf der Straße Wahlert beteiligt waren. -Foto: Freiwillige Feuerwehr Cronenberg

Zum mittlerweile fünften Mal allein seit Ende April (die CW berichtete jeweils) krachte es am gestrigen Sonntag, 18. September 2016, auf der Straße Wahlert (L427): Gegen 11.40 Uhr stießen auf der Landesstraße ein 55-jähriger Wuppertaler, der mit seinem Fiat in Richtung Cronenberg unterwegs war, und ein 75-jähriger VW Golf-Fahrer, der bergab in die Gegenrichtung Kohlfurth fuhr, frontal zusammen.

Beide Fahrzeugführer wurden durch den Zusammenstoß schwer verletzt und per Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. An dem Fiat und dem Golf entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 12.000 Euro, beiden Pkw mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten durch die Freiwillige Feuerwehr Cronenberg blieb die Straße Wahlert für circa zwei Stunden voll gesperrt.

Auf CW-Anfrage teilte die Polizei mit, dass die Wahlert (noch) nicht als Unfallschwerpunkt eingestuft wird. Zu den weiteren Unfällen in diesem Jahr, so hieß es aus dem Präsidium, sei es ja an verschiedenen Stellen auf der Landesstraße gekommen. Das stimmt nicht ganz: Immerhin dreimal war die Kurve am Parkplatz Wahlert der Schauplatz, ein weiterer Unfall ereignete sich an der sogenannten Todeskurve.

Die Ursache für den Frontalzusammenstoß vom Sonntag auf dem geraden und übersichtlichen Teil zwischen dem dortigen Parkplatz und dem Ortseingang Cronenberg ist noch unklar – die beiden verletzten Autofahrer konnten nach Polizeiangaben bislang noch nicht vernommen werden. Im Anschluss an den Ortsausgang Cronenberg gilt Tempo 100 auf der L427, weshalb der Abschnitt vielfach als Rennstrecke kritisiert wird.