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12.10.2016, 10.40 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Erntedank auf Küllenhahn: „Teilen stärkt uns“

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Dass das Gemeindehaus Küllenhahn ganz im Zeichen des Erntedankfests stand, war nicht nur den herbstlichen Blumenarrangements von Blumen Balewski und den Obst- und Gemüsegaben gedankt, die den Altarraum schmückten. Das seinige zu dem besonderen Gottesdienst trug der Posaunenchor Cronenberg bei, der den Gottesdienst musikalisch gestaltete. Zudem lud die Gemeinde im Anschluss zum Suppen-Essen ein – neben dem obligatorischen Erbseneintopf stärkten sich die Gottesdienstbesucher mit einer Suppe, welche die Konfirmanden aus Gemüse-Gaben der Gemeindemitglieder zubereitet hatten.

„Wenn Erntedank dazu beiträgt, dass wir die Früchte der Erde, ihre Schönheit und das Sattmachende wieder wahrnehmen, ist schon etwas erreicht“, wies Pfarrerin Dr. Sylvia Hartmann zuvor darauf hin, dass wir in einem „bevorzugten Teil der Welt leben“:  In den Dürregebieten von Afrika zum Beispiel gebe es nicht viel zu ernten – „wir können dankbar sein“, unterstrich die Küllenhahner Pfarrerin in ihrer Predigt. Hartmann verglich den Menschen mit einem Ackerfeld – je nach Stärken und Interessen ginge Gottes Saat hier mal schneller, mal langsamer auf: „Gottes Gaben zum Gedeihen zu bringen, ist eine Lebensaufgabe, die nie aufhört“, sagte Pfarrerin Hartmann und unterstrich dabei, dass man Stärken auch durch Teilen besser zur Geltung bringen könne.

Insofern appellierte die Pfarrerin an diesem stimmungsvollen Erntedank-Sonntag an die Besucher, etwas von ihrem Wohlstand abzugeben – „das schwächt uns nicht, das stärkt uns.“