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21.01.2017, 19.47 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey: Klatsche für die Cats, Überraschung durch die Löwen

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Einen tollen Fight lieferte der RSC Cronenberg zum Heimdebüt 2017 heute Abend, 21. Januar 2017, der ERG Iserlohn: Gegen den amtierenden Meister und aktuellen Zweiten der Rollhockey-Bundesliga landeten die Löwen mit einem 5:3-Heimsieg (2:2) eine kleine Sensation.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten die Cronenberger das erste Ausrufezeichen. Und zwar ein doppeltes: Zunächst besorgte Aaron Börkei den umjubelten Führungstreffer, nur eine Minute später erhöhte Benjamin Nusch sogar auf 2:0 (9.). Löwen-Fans, die sich im Anschluss über den Doppelpack gegen den Favoriten allzu lange die Augen rieben, verpassten das nächste Tor: Direkt im Gegenzug konnte Iserlohn auf 1:2 verkürzen.

Während die Hausherren in der 16. Minute nach einem Iserlohner Foulspiel im Strafraum einmal mehr unter Beweis stellten, dass sie Sechser einfach nicht können, lief es auf Iserlohner Seite besser: Durch einen verdeckten Schuss kam der Meister zum Ausgleich (22.). Nach dem 10. Teamfoul von Iserlohn gibt’s den nächsten Sechser für die Löwen – erneut bleibt die Chance ungenutzt. Zum Glück für das Team von RSC-Trainer Jordi Molet stellt sich Iserlohn nicht besser an.

Nach Blau für Benny Nusch (30.) kann die ERGI zunächst seine zweiminütige Überzahl nicht nutzen, zudem lassen auch die Mannen von Ex-RSC-Spieler Jens Behrendt in der 31. Minute ihren Sechser nach dem 10. Löwen-Teamfoul liegen. Fünf Minuten, nachdem er seine Blau-Strafe abgesessen hatte, meldet sich dann Löwen-Kapitän Nusch eindrucksvoll zurück. Zunächst bringt der Leit-Löwe den RSC wieder mit 3:2 in Führung (38.), erneut fünf Minuten später macht Benjamin Nusch mit dem 4:2 nicht nur seinen Dreierpack perfekt, sondern bringt seine Löwen auch auf die Siegerstraße (43.).

Zwar lassen die Löwen einen weiteren Sechser ungenutzt und zudem kommt Iserlohn in der 45. Minute zum 3:4. Zumal die Cronenberger nach Blau für Iserlohn die nächsten Minuten in Überzahl auf der Bahn standen und Marco Bernadowitz auf 5:3 (47.) erhöhte, schaukelten sie den Überraschungserfolg gegen die ERGI aber über die Zeit. Allerdings nicht ohne zuvor noch den dritten Strafstoß durch Kai Riedel ungenutzt zu lassen – das sollte geübt werden.

Zwei Spiele, zwei Siege – so kann es weitergehen für den RSC in 2017. Und damit könnte es auch was geben: Im nächsten Spiel, am 28. Januar 2017, empfangen die RSC Löwen nämlich um 18 Uhr im Wuppertaler Stadt-Derby den SC Moskitos Wuppertal in der Alfred-Henckels-Halle. Ein Sieg gegen die Moskitos ist Pflicht: Die Unterbarmer sind noch ohne Punkt abgeschlagener Tabellenletzter in der Rollhockey-Bundesliga.

Nicht ganz so gut lief es übrigens für die Dörper Cats gegen die Damen der ERGI: Die Witt-Mädels kassierten eine 1:10-Heimniederlage gegen die Sauerländerinnen.