Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

18.02.2017, 20.13 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey: RSC siegt in beiden Recklinghausen-Spielen

Artikelfoto

Die Dörper Cats des RSC Cronenberg in der Bundesliga-Saison 2016/17. – Foto: Marcus Müller

Einen schönen Samstag bescherten die Bundesliga-Teams des RSC Cronenberg am heutigen 18. Februar 2017 ihren Fans. Zunächst legten die Dörper Cats vor: Die Mannschaft von RSC-Trainer Michael Witt schlug den RHC Recklinghausen klar mit 10:2 (4:0).

Damit verbesserten sich die RSC-Cats in der Bundesliga-Tabelle auf Platz 5. Die Witt-Damen liegen nunmehr vier Punkte hinter dem Lokalrivalen SC Moskitos Wuppertal, der auf dem Final-Four-Platz 4 rangiert. Die Cats empfangen die Moskitos im nächsten Spiel nach der Karnevals-Pause am 25. Februar (15 Uhr).

Ungleich spannender war es im Anschluss beim Auftritt der RSC-Löwen gegen Recklinghausen. Die Gastgeber gingen in dem munteren Spiel zwar nach elf Minuten durch Benjamin Nusch in Führung. Die Gäste aus dem Ruhgebiet kamen jedoch sechs Minuten später durch einen verdeckten Schuss zum Ausgleich (17.). Gut, dass Jordi Molet nicht nur nach seiner Verletzung zurück ist, sondern auch Strafstoß kann: Nach Blau gegen den RHC verwandelte der RSC-Spielertrainer den fälligen Sechser zur erneuten Löwen-Führung (21.).

Jordi Molet im Strafstoß-Festival eine Bank

Nachdem es mit dem knappen 2:1 auch in die Kabinen gegangen war, ließ es Benni Nusch auch im zweiten Abschnitt das erste Mal klingeln: In der 29. Minute baute Nusch die Löwen-Führung auf 3:1 aus. Wer glaubte, dass die Löwen damit bereits auf der Siegerstraße waren, sah sich fünf Minuten später getäuscht: Mit einem Doppelschlag zum 3:3 nutzten die Gäste ihre beiden Strafstöße nach dem 10. Teamfoul des RSC sowie Blau gegen Cronenberg aus (33./34.).

Nun stand die Partie auf des Messers Schneide, und nach dem 10. Teamfoul der Recklinghäuser kippte sie zunächst zugunsten des RSC: Jordi Molet ließ die Strafstoß-Schwäche der Löwen vergessen und lochte auch seinen zweiten Strafstoß zum 4:3 ein (39.). Damit war der Drops aber noch immer nicht gelutscht: Nach dem 15. Teamfoul des RSC kann Löwen-Keeper Eric Soriano den fälligen Sechser zwar parieren. Eine Minute später hatte Soriano nach Rot gegen Daniel Leandro aber keine Chance.

In der 44. Minute ging das Strafstoß-Festival weiter: Auf Jordi Molet ist Verlass – nach Blau für den RHC verwandelte der RSC-Spielertrainer seinen dritten Strafstoß zum 5:4 für die Löwen. Nur eine Minute später pariert der Löwen-Keeper den nächsten Strafstoß für die Gäste, und auch die Unterzahl überstanden die Cronenberger schadlos. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene war dann Jan Vester zur Stelle: Mit seinem 6:4 erlöste Vester die RSC-Fans und machte den Heimsieg klar.