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27.02.2017, 18.02 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Unfallstatistik 2016: Teuerster Crash und Top-Raser im CW-Land

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Nach dem schweren Unfall, bei dem Mitte Juni 2016 eine Seniorin an der Kreuzung Hahnerberg von einem Muldenschlepper angefahren wurde, landete ein Rettungshubschrauber am Unfallort. Die Frau erlag später ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus. -Archiv-Foto: Meinhard Koke

Während das CW-Land in der Top 20 der Wuppertaler Unfallstraßen 2016 keine Rolle spielt, taucht es in der „besonderen Unfallstatistik 2016“ der Polizei (leider) gleich mehrfach auf: Und zwar nicht nur, weil mit dem tödlichen Unfall an der Kreuzung Hahnerberg eine der vier Wuppertaler Verkehrstoten in Cronenberg zu beklagen war.

Auch beim Unfall mit dem höchsten Schaden im vergangenen Jahr war das „Dorf“ der Schauplatz. Die 211.000 Euro Sachschaden, welche am 8. August 2016 bei einem Unfall auf der Wahlert entstanden (die CW berichtete), waren der teuerste Crash 2016 im bergischen Städtedreieck. Ein 49-jähriger Cronenberger war damals mit einem Ferrari wohl zu schnell unterwegs, sodass er in einer Rechtskurve die Kontrolle über den Sportwagen verlor, über einen Grünstreifen schleuderte und auf dem Wanderparkplatz Wahlert mit zwei dort geparkten Pkw zusammenstieß.

Auch den ältesten Unfallverursacher des Jahres registrierte die Polizei im CW-Land: Dabei handelte es sich um einen 94-Jährigen, der aufgrund gesundheitlicher Probleme auf der Theishahner Straße die Kontrolle über seinen Pkw verlor und gegen einen Lichtmast und ein Straßenschild fuhr. Zudem wurden auch die Top-Raser auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaft auf der Südhöhe erwischt: So „blitzte“ die Polizei am 15. März letzten Jahres einen Fahrer, der mit 188 Kilometern pro Stunde über die L74 raste – erlaubt ist in dem L74-Abschnitt nur Tempo 100.

Mit 88 „Sachen“ zu viel fuhr der Temposünder auf Platz eins im Raser-Ranking 2016 im bergischen Städtedreieck. Immerhin 73 Stundenkilometer zu viel hatte ein Pkw-Fahrer „drauf“, der am 26. November bei einer nächtlichen Radarkontrolle auf der L418 geblitzt wurde – hinter dem Überflieger Lichtscheid war der Temposünder bei erlaubtem Tempo 100 mit 173 km/h unterwegs. Die Quittung für beide Raser: je 600 Euro Geldstrafe, drei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

Mehr zur Unfallstatistik 2016 lesen Sie in der nächsten gedruckten Ausgabe der CW.