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22.03.2017, 10.17 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Fünftklässler: CFG und FBR stehen weiter hoch im Kurs

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Die beiden Schulen im Schulzentrum Süd, die Bayer-Realschule und das Fuhlrott-Gymnasium, sind auch zum neuen Schuljahr die Schulen ihrer Art in der Stadt mit den meisten Anmeldungen. -Foto: Archiv

„Stabilität: Das ist in diesem Jahr das wesentliche Merkmal der Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen der Stadt“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Das bringt es auf den Punkt: Ob die Zahl der kommenden Fünftklässler insgesamt oder ob die Anmeldungen an den Gesamtschulen, Gymnasien oder an den Realschulen – die Anmeldezahlen blieben nahezu gleich beziehungsweise veränderten sich wenig. „Ausreißer“ sind allein die Hauptschulen: Um rund ein Viertel von 197 (2016) auf 249 Neuanmeldungen legten die sechs Hauptschulen in der Stadt zu.

Damit werden rund neun Prozent der Wuppertaler Fünftklässler eine Hauptschule besuchen. Insgesamt wechseln im Sommer zum neuen Schuljahr 2.789 Schüler auf eine weiterführende Schule, 2016 waren es nur etwas mehr (2.826). Je ein Drittel wird auf die Gymnasien (928 Anmeldungen) und die Gesamtschulen (942) wechseln, rund ein Viertel aller Fünftklässler wird künftig eine Realschule besuchen (670).
Größte Schulen ihrer Art in der Stadt bleiben das Carl-Fuhlrott-Gymnasium (CFG) und die Friedrich-Bayer-Realschule (FBR). Mit 187 Anmeldungen vermeldet das CFG auch in diesem Jahr die höchste Anmeldezahl aller Wuppertaler Gymnasien.

Zehn Schüler mussten abgewiesen werden, sodass zum nächsten Schuljahr 177 Fünftklässler am Fuhlrott-Gymnasium aufgenommen werden (2016: 170). Die zweitmeisten Anmeldungen verbuchte das Gymnasium Bayreuther Straße (135) vor dem Gymnasium St. Anna (130). Stabil bleibt die Zahl der Fünftklässler auch an der FBR: Ebenso wie im Vorjahr werden 120 Schüler an die Bayer-Realschule wechseln. Damit bleibt nicht nur die Realschule im Schulzentrum Süd die beliebteste Realschule in der Stadt vor der Max-Planck-Realschule (108 Anmeldungen) und der Realschule Leimbacher Straße (90).

Auch der Standort Schulzentrum Süd kann in der Schülergunst zulegen, während die beiden Schulen im Schulzentrum Ost immerhin mit insgesamt 41 Anmeldungen weniger einen Rückgang um über 15 Prozent verbuchen. Die Gesamtschule Erich-Fried (EFG) bleibt ebenso wie die anderen fünf Gesamtschulen konstant: Zum kommenden Schuljahr werden 162 Neuschüler auf die Ronsdorfer Schule an der Blutfinke wechseln.

Da nach Jahren des Bevölkerungsrückgangs die Zahl der Wuppertaler wieder steigt, rechnet Schuldezernent Dr. Stefan Kühn ab 2018 auch mit einem Anstieg der Fünftklässler auf über 3.000 Schüler. „Wir müssen sehr sorgfältig prüfen, wo welche Bedarfe entstehen und wie wir das dann lösen“, blickt Kühn auf den Zuwachs: Bis Ende des Jahres werde die Verwaltung hierzu Vorschläge ausarbeiten.