Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

27.04.2017, 17.20 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Neu im Dorf: Das Teddybär-Museum hat die Türen geöffnet

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Christine Krämer freut sich, wenn sie ihre beeindruckende Teddybären-Sammlung Interessierten zeigen darf – aber nur nach Voranmeldung… -Foto: Matthias Müller

Die Cronenbergerin Christine Krämer lädt seit diesem April Teddy-Liebhaber in ihr privates Bären-Museum ein. Rund eintausend Teddys vom drei Zentimeter kleinen Mini-Teddy bis zum anderthalb Meter großen „Riesen“ und alles, was dazwischen liegt, warten in mehreren Räumen auf Besucher.

Zur Geburt 1963 wurde bei Christine Krämer mit dem ersten Teddy der Grundstein zu ihrer Passion für die Plüschbären gelegt, und übrigens auch Ehemann Heinz-Ludwig bekam seinen ersten Bären in die Wiege gelegt. Beide Teddys sind noch da und im Dorp mit hunderten Artgenossen vereint. In Kennerkreisen sind die Krämers für ihre Leidenschaft bekannt.

Da wird aber nicht nur gesammelt, es werden auch viele Freundschaften rund um das Thema gepflegt. Natürlich sind im Museum klingende Herstellernamen wie „Steiff“, „Hermann“ und „Schuco“ genauso zu finden wie zahlreiche Künstler-Bären: „Zu vielen Bären-Künstlern fast in der ganzen Welt haben wir freundschaftliche Verbindungen“, sagt Christine Krämer.

Ob aus den USA oder Russland – Teddybären aller Länder verstehen sich…

Gesammelt wird alles, was der Markt hergibt, sogar Puppenhäuser für Teddys, und neben deutschen sind englische, amerikanische, russische oder auch japanische Plüschbären und sogar Bären aus Kuwait in Cronenberg versammelt. Vielfalt ist auch in puncto Werbebären zu verzeichnen. Kaum ein namhafter Hersteller von Waren oder Dienstleistungen, der sich nicht durch einen Teddy verewigt hat – man ist überrascht, was es so alles zu entdecken gibt.

Natürlich ist auch „Honk“, der Künstler-Teddy von Marie Robischon aus Freiburg, noch da. Über den Reisebären der Krämers berichtete die CW bereits im Jahr 2000. Seitdem haben „Honk“ und seine „Eltern“ viel von der Welt gesehen und dazu gekauft. Christine Krämer könnte stundenlang über ihre Lieblinge erzählen und hat interessante Bären-„Jagd“ -Geschichten erlebt.

Infos & Anmeldungen für einen Museumsbesuch

Wer das Dörper Plüsch-Paradies kennenlernen möchte, darf der Sammlung einen kostenfreien Besuch abstatten. Maximal vier Personen können sich als Gruppe voranmelden: „Es gibt auch Kaffee, Tee oder kalte Getränke und Kekse dazu“, freut sich Christine Krämer auf Anrufe von Teddy-Fans unter Telefon 0202 47 32 55.