Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

03.05.2017, 10.10 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

CHBV: Statt Jahresgabe ein schöner Tag für Tschernobyl-Kinder

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CHBV-Chef Rolf Tesche (re.), Vize Ralf Kiepe (hi. mi.) und Schriftführer Manfred Stader (hi. re.) überreichten den Scheck an Hannelore Geiss (vo. mi.), Renate Buchholz (vo. li.) und Hannelore Geiss' Tochter Petra Hischmann vom Verein „Ärzte in sozialer Verantwortung für die Kinder von Tschernobyl e.V.“. -Foto: Meinhard Koke

Auch wenn sie mittlerweile 93 Jahre alt ist, die Kinder aus dem Örtchen Merkulowitschi in Weißrussland können auch in diesem Sommer wieder auf Hannelore Geiss zählen: Vom 4. bis zum 25. Juli 2017 wird die rüstige Aktivistin des Vereins „Ärzte in sozialer Verantwortung für die Kinder von Tschernobyl“ wieder 16 Kinder nach Cronenberg einladen.

Drei Wochen lang sollen sich die jungen Gäste im Alter von fünf bis zwölf Jahren im idyllischen NaturFreunde-Haus am Greuel von den kargen Lebensbedingungen, aber auch der andauernden Strahlenbelastung infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl erholen können. Bereits seit fast 25 Jahren engagiert sich Hannelore Geiss für die Kinder von Merkolowitschi, weil die Beschwernisse des Alters nicht weniger werden, steht ihr seit einigen Jahren Renate Buchholz (74) von den NaturFreunden hilfreich zur Seite.

CHBV: Statt Jahresgabe Spende für den Tschernoby-Verein

Alle Jahre wieder müssen die engagierten Seniorinnen kräftig Klinken putzen und um Unterstützung bitten, schließlich finanziert sich die Einladung nicht von selbst und allein die Busfahrt nach Cronenberg und zurück nach Weissrussland schlägt mit mehreren tausend Euro Kosten zu Buche. Diesmal können Hannelore Geiss und Renate Buchholz mit „Schwung“ in die Spenden-Sammlung gehen. Als „Anschub-Finanzierung“ überreichte der Cronenberger Heimat- und Bürgerverein (CHBV) einen Scheck über 500 Euro an sie.

Das Geld, so berichtete CHBV-Vorsitzender Rolf Tesche, entspricht der sonst üblichen CHBV-Jahresgabe an die Mitglieder, auf die der Bürgerverein diesmal zugunsten der Spende für die Tschernobyl-Hilfe verzichtete. Dafür werden sich die 16 Kinder über einen schönen Tag im Freizeitpark mit „Pommes frites, Getränken und Eis satt“ freuen können: Wie Hannelore Geiss erläuterte, kann mit der CHBV-Spende der Tagesausflug ins Wunderland Kalkar finanziert werden.

Bitte um Spenden & Kontakt

Wer den Verein unterstützen möchte, kann seine Spende auf das Konto mit der IBAN DE97 3305 0000 0000 9151 81 des Vereins „Ärzte in sozialer Verantwortung für die Kinder von Tschernobyl” bei der Stadtsparkasse Wuppertal einzahlen – auf Wunsch werden Spenden-Quittungen ausgestellt. Fragen beantwortet Hannelore Geiss gerne unter der Telefonnummer 01 78 717 00 33.