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07.05.2017, 13.57 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Er hat es verdient“: Herberts-Medaille für Michael Winkhaus

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Preisträger Michael Winkhaus (mi.) mit dem Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Cronenbergs SPD-Chef Oliver Wagner und Oberbürgermeister Andreas Mucke sowie Laudator Karl W. Schröder (v.l.n.r.).

„Er hat es wirklich verdient“, sagte Bärbel Budt nach der Verleihung der Hermann-Herberts-Medaille der SPD Cronenberg an Michael Winkhaus am heutigen Sonntag, 7. Mai 2017. Sie kann es beurteilen: Seitdem ihr Ehemann, „Mr. Neuenhof“ Werner Budt, vor vielen Jahren den SPD-Preis für außergewöhnliches Engagement erhielt, ist das Ehepaar Budt bei jeder Feierstunde dabei.

Fasziniert verfolgten Bärbel und Werner Budt, aber auch die weiteren Gäste der Feierstunde die Reden, die Oberbürgermeister Andreas Mucke, Cronenbergs SPD-Chef Oliver Wagner und Karl W. Schröder auf Herberts-Preisträger Michael Winkhaus hielten. Insbesondere in der Laudatio, die Karl W. Schröder als ehemaliger Leiter des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG) hielt, wurde deutlich: Michael Winkhaus ist ein außergewöhnlicher Lehrer, der seine Schüler nicht nur im „normalen“ Unterricht zu begeistern weiß.

Winkhaus hat es auch geschafft, eine deutschlandweit einzigartige Schülersternwarte auf dem Dach des Schulzentrums Süd zu errichten – ohne Finanzmittel von Stadt, Land oder Bund, aber mit ganz viel Einsatz über den Stundenplan hinaus und einer Begeisterung, welche diverse Sponsoren geradezu ansteckte. Und die auch die CFG-Schüler „infiziert“: Jährlich führt der Küllenhahner Lehrer für Physik und Mathematik seine Schüler zu Erfolgen bei diversen Wettbewerben, erst im letzten Jahr gewann einer davon beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ (die CW berichtete) – und in diesem Jahr steht Tobias Gerbracht schon wieder im Bundesfinale…

Von dieser sympathischen Top-Leistung zeigte sich bei der Verleihung der Herberts-Medaille im Veranstaltungsraum des Schulzentrums Süd nicht nur das Ehepaar Budt fasziniert. Der Beweis: Als Michael Winkhaus den Zeitrahmen sprengte, indem er in seiner Dankesrede seiner Schule, dem Stadtteil, aber auch seinen Mitstreitern und Schülern ihre Anteile an seiner Erfolggeschichte zollte und die Arbeit der Schülersternwarte skizzierte, hätte normalerweise der eine oder andere genervt auf die Uhr geschaut.

Tat aber keiner, Winkhaus stellte bei der Preisverleihung eindrucksvoll unter Beweis, wie er mit seinem Können und seiner Begeisterung in den Bann zu ziehen weiß – ein würdiger Träger der Hermann-Herberts-Medaille!

Mehr zu der Preisverlehung lesen Sie in der nächsten gedruckten Ausgabe der CW.