Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

27.06.2017, 13.29 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bitte um Spenden: Tschernobyl-Kinder kommen ins „Dorf“

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Hannelore Geiss (re.) und ihre „rechte Hand“, Renate Buchholz (li.) beim Empfang einer früheren Kindergruppe aus Weißrussland. -Foto: Archiv

Auch in diesem Sommer werden wieder Kinder aus Merkulowitschi in Weißrussland ihre Ferien im NaturFreunde-Haus am Greuel verbringen. Auf Einladung des Vereins „Ärzte in sozialer Verantwortung für die Kinder von Tschernobyl“ sollen wieder 16 Kinder im Alter von 9 bis 11 Jahren vom 4. bis 25. Juli 2017 im beschaulichen Cronenberg ein wenig zur Ruhe kommen und sich erholen können.

Denn auch 31 Jahre nach der Reaktorkatastrophe leidet die Region immer noch unter der andauernden Strahlenbelastung. Dank einer Spende des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins (CHBV) ist der Ausflug nach Kalkar bereits in „trockenen Tüchern“, wie Mitorganisatorin Hannelore Geiss berichtet. Die 96-Jährige, die unter anderem Unterstützung von Renate Buchholz (74) von den NaturFreunden erhält, würde aber mit den kleinen Gästen und ihren Betreuern auch noch gerne in den Zoo nach Gelsenkirchen und nach Köln reisen. „

Das bekommen die sonst nie wieder zu sehen“, berichtet Geiss. Was darüber hinaus dringend benötigt werde, seien passende Garderobe und Spiele – auch kleine Spenden können viel erreichen, betont die rüstige Seniorin.

Kontakt und Spenden

Wer helfen und spenden möchte, kann mit Hannelore Geiss unter Telefon (01 78) 7 17 00 33 Kontakt aufnehmen. Darüber hinaus sind Spenden für die Finanzierung des Aufenthaltes erbeten: Jeder Euro auf das Konto mit der IBAN DE97 3305 0000 0000 9151 81 des Vereins „Ärzte in sozialer Verantwortung für die Kinder von Tschernobyl” bei der Stadtsparkasse Wuppertal hilft und ist daher willkommen.