Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

04.07.2017, 16.01 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Heimspiel“: Kabarettist Jens Neutag mit „Zugabe“ im TiC-Atelier

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Bundesweit steht Jens Neutag bereits seit 20 Jahren auf den Kabarett-Bühnen – erst zum zweiten Mal war der kritische Spaßmacher nun in seiner Wahlheimat Cronenberg zu erleben. -Foto: privat

Seit über 20 Jahren tourt Jens Neutag als Kabarettist quer durch die Republik. Die Premieren seiner Programme feiert der Wahl-Cronenberger stets im ehrwürdigen „Kom­(m)öd­chen“ in Düsseldorf, aber auch das Mainzer „unterhaus“ oder das Stuttgarter Renitenztheater stehen auf seiner Gastspielliste. Zudem ist Neutag regelmäßiger Gast in den bekannten TV-Sendungen „schlachthof“ (BR) und „Spätschicht“ (SWR), und im WDR-Radio hört man ihn natürlich auch.

Im CW-Land bestens bekannt ist der Kabarettist, weil er stets zum Jahresanfang mit der satirischen Wuppertal-„Talfahrt“ Anlauf nimmt und sich auch auf die Cronenberger Höhe schwingt – gemeinsam mit Jürgen H. Scheugenpflug und Ulrich Rasch füllt Jens Neutag dabei das Forum der Firma Knipex alljährlich gleich zweimal hintereinander. Weil im März auch das erste Solo-„Heimspiel“ von Jens Neutag im TiC-Theater in Windeseile ausverkauft war, gibt es nun am kommenden Wochenende eine „Zugabe“ im Dorf.

Im Atelier Unterkirchen wird der Dörper Kabarettist am 9. Juli 2017 zum zweiten Mal sein Programm „Das Deutschland-Syndrom“ zum Besten geben – schließlich sollen noch mehr „Nachbarn“ aus Cronenberg in den Genuss von „zweimal 50 Minuten Hochleistungskabarett“ kommen können. Und dabei zum Beispiel mit Jens Neutag der Frage nachgehen, ob Angela Merkels „Rauten-Geste“ womöglich nur Teil einer perfiden Hypnose-Methode, die – ähnlich dem „Stockholm-Syndrom“ – dafür sorgt, dass wir gar nicht anders können, als „Mutti“ zu wählen…

Das sechste Solo-Programm des preisgekrönten Kabarettisten beantwortet aber nicht nur diese und weitere drängenden Fragen zur politischen und sonstigen Befindlichkeit unseres Landes. Jens Neutag nimmt in „Deutschland-Syndrom“ unter anderem auch SUV-fahrende Outlet-Shopper, koffeinabhängige Coffee-to-go-Trinker und junge Menschen mit absurd großen Kopfhörern aufs Korn, er schlüpft vom Alt-Sozi mit Raucherhusten über den schmierigen Immobilienmakler bis zum Höllenfürsten, der im Clinch mit dem Ordnungsamt liegt, in verschiedenste Rollen – mit anderen Worten: Jens Neutag liefert ein randvolles Kabarett-Programm ab.

Die Neutag-„Zugabe“ im TiC-Atelier beginnt um 19 Uhr, Karten gibt es online unter www.tic-theater.de, unter Telefon 0202 47 22 11 oder aber im TiC-Büro an der Hauptstraße 3. Mehr Infos zu Jens Neutag gibt es online unter www.jensneutag.de.