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06.07.2017, 16.17 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Präsenz zeigen“: Fusion zur Volksbank im Bergischen Land

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Lutz Uwe Magney, Andreas Otto und Hardy Burdach (v.l.) – sie bilden die Spitze der neuen Volksbank im Bergischen Land. -Foto: JoB

Weil Gutes zu­sammengehört, verschmelzen die Volksbank Remscheid-Solingen und die Credit- und Volksbank Wuppertal zu einer Genossenschaftsbank. Vor sieben Monaten hatte man bereits den Entschluss gefasst, diese Fusion anzugehen. Nun ha­ben die Vertreterversammlungen beider Institute jeweils einstimmig zugestimmt.

Die nächsten Wochen gehören jetzt der praktischen und technischen Zusammenführung, bevor die beiden Häuser ab spätestens Mitte August auch offiziell den Namen „Volksbank im Bergischen Land“ tragen und als ein Institut agieren. Die bergische Volksbank hat eine Bilanzsumme von 2,2 Milliarden Euro und gut 400 Mitarbeiter und ihren Hauptsitz am Tenter Weg in Remscheid. Sie wird mit 28 Geschäftsstellen in 14 Städten und Gemeinden in der Region vertreten sein.

Alle Standorte bleiben auch nach der Fusion erhalten, also auch die Dörper Filiale am Rathausplatz. Allein die beiden Ronsdorfer Filialen werden an der Bandwirkerstraße/Ecke Lüttringhauser Straße zusammengelegt. Es wird sich also für die Kunden wenig ändern, die Ansprechpartner werden weiterhin vor Ort sein. Schon lange hatte man mit dem Gedanken gespielt, beide Volksbanken zu fusionieren. Doch entweder standen gesetzliche Hürden im Weg oder die handelnden Personen fanden nicht den „richtigen Draht“ zueinander.

So ließ sich Lutz Uwe Magney zu dem flapsigen Satz verleiten: „Kaum macht man’s richtig, funktioniert’s auch!“ Auf die Herren des Vorstandes wird jetzt jede Menge Arbeit zukommen, die man sich aber nach eigenem Bekunden gut aufgeteilt hat, damit es keine Verlängerung der Entscheidungswege und dadurch Leistungseinbußen gibt. Alle scheinen hochmotiviert und freudig an die Aufgaben zu gehen, zumal es auch in absehbarer Zeit keine Kündigungen geben wird.