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11.07.2017, 16.19 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Schwebebahnlauf: Junge Dörperin „knackte“ den Altersrekord

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Geschafft, aber glücklich: Nina Schmidt (re.) und Töchterchen Lilly Marie mit ihrer MamiFit-Trainerin Britta Birker. Foto: Meinhard Koke

Der Schwebebahn-Lauf 2017 brach so einige Rekorde. Für einen davon dürfte eine Cronenbergerin gesorgt haben: Lilly Marie Schmidt war am 2. Juli 2017 die wohl jüngste Teilnehmerin beim Firmenlauf. Mit gerade einmal acht Monaten absolvierte die kleine Berghauserin die fünf Kilometer vom Opernhaus zum Haspel und zurück – unglaublich!

Gibt’s nicht, meinen Sie? Stimmt aber, versichern wir. Allerdings mit einer klitze-kleinen Einschränkung: Lilly Marie lief den Firmenlauf nämlich nicht allein – sondern in der Babytrage am Oberkörper ihrer Mutter Nina Schmidt. Ebenso wie für ihre kleine Tochter war der Firmenlauf auch für die junge Dörper Mutter eine Premiere: Anstrengend waren die fünf Kilometer mit dem rund sieben Kilogramm schweren „Übergepäck“ vor der Brust, die Zeit war Nebensache, gemeinsam mit Lilly ins Ziel zukommen, das war die Hauptsache: „Es hat Spaß gemacht“, resümierte Nina Schmidt einen Tag nach dem Lauf – übrigens ohne Muskelkater: „Von den vielen Leuten angefeuert zu werden, weil ich mit meinem Kind gelaufen bin, das war sehr schön.“

Zum „Känguru-Lauftandem“ wurden Lilly Marie und Nina Schmidt durch das Kursangebot von „MamiFit“ von Britta Birker: Bei der Wuppertaler „YoungGo-Instructorin“ und MamiFit-Trainerin („BirkerVital“) macht sich Nina Schmidt nach der Geburt ihrer Tochter wieder fit. Das scheint ganz gut zu klappen: Den Firmenlauf absolvierte die 28-jährige Cronenbergerin nicht nur mit Tochter Lilly Marie im „Schlepptau“, zudem lief Nina Schmidt die fünf Kilometer auch mit „YoungGo“-Hanteln – so hätte es sicherlich nicht jeder der insgesamt rund 6.200 Finisher ins Ziel geschafft…

Papa Marcel Schmidt lief übrigens ebenso beim Schwebebahnlauf mit – ohne „Zusatzgewichte“. Er hätte Lilly Marie aber natürlich auch gerne ins Ziel getragen: „Aber sie ist schon lieber bei der Mami“, versichert Nina Schmidt – schon allein aber, weil sie ihre Tochter noch stillt, hatte der Papa die schlechteren Karten. Im nächsten Jahr dürfte das anders sein, aber selbst wenn ihre Lilly Marie dann um die zehn Kilogramm schwer sein dürfte, Nina Schmidt würde wieder mit ihrer Tochter an den Start gehen – „wenn sie dann noch in den Tragesack passt…“