12.07.2017, 13.30 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Kita Herichhauser Straße: Ende gut, alles gut im Außengelände

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Die Kinder der städtischen Kita an der Herichhauser Straße weihten ihr neues Außengelände mit Wasserbomben-Würfen auf die neue Matsch-Treppe ein. Mit dabei waren auch Bezirksbürgermeisterin Ursula Abé sowie Gabriele Klein von der Stadtsparkasse, welche die Neugestaltung – ebenso wie die Firma Knipex – mit einer namhaften Spende unterstützt hatte. -Foto: Meinhard Koke

Können Sie sich vorstellen, was es für Kindergarten-Kinder bedeuten mag, wenn ihr Spiel-Außengelände rund ein Jahr lang gesperrt ist? Falls ja, dann können Sie vielleicht auch ermessen, was los war, als die Städtische Kindertagesstätte Herichhauser Straße 21a am 30. Juni 2017 die Einweihung ihres neugestalteten Außenareals feierte – es war ein fröhlicher Festtag!

Kaum war die Matsch-Treppe mit Wasserbomben freigegeben, nahmen sie auch schon die Kindergarten-Kinder voll in Beschlag: Mit viel Begeisterung weihten sie das neue Spielgerät ein – „alle Mühen haben sich gelohnt, wir haben jetzt ein schönes neues Außengelände“, konnte denn auch Martin Kolpatzik erfreut feststellen. Dennoch fragte der Vorsitzende des Fördervereins in seiner kurzen Einweihungsrede die Kinder nach ihrer Meinung: „Ist es schön geworden?“ Ein vielstimmiges und kräftiges „Ja“ war die klare Antwort.

Kita-Förderverein sammelte 3.500 Euro

„Ende gut, alles gut“, könnte man das Fazit zu der Neugestaltung umschreiben. Nachdem das Außengelände im Sommer 2016 gesperrt werden musste, weil unter anderem Balken marode waren, war der Kita-Förderverein schnell am Start: Schon zum Herbst, so berichtet Martin Kolpatzik, waren die 3.500 Euro für die neue Matschtreppe gesichert – dank verschiedener Eigen-Aktivitäten wie einem Flohmarkt, aber auch dank Spenden von Knipex, der Stadtsparkasse oder auch der Firmen Peditec und Theo Wescott.

OB Mucke kümmerte sich sogar im Urlaub

Nur die Stadt kam nicht „in die Pötte“: Aufgrund der „bürokratischen Hindernisse“, wie Fördervereinsvorsitzender Kolpatzik es benennt, wandte sich der Verein direkt an Oberbürgermeister Andreas Mucke. Obwohl der OB in Urlaub weilte, antwortete er umgehend, lobt Martin Kolpatzik – und „dann ging es Schlag auf Schlag“: Im Mai war schließlich Baubeginn, schon sechs Wochen später war der Sandspiel- und Schaukel-Bereich fertig – so schnell kann’s gehen, wenn’s schnell gehen soll…

Die Herichhauser Kita-Kinder dürften das Sperrungs-Jahr schnell vergessen haben; schön, dass auch die Vorschulkinder noch ein paar Wochen was von dem schmucken Außengelände haben können!

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