Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

08.09.2017, 13.31 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Im Dörper Süden: Wo Fuchs und Has’ sich Gute Nacht sagen…

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Ist er krank oder einfach nur ein „Stadt-Reineke“? Dieser Fuchs beschäftigt die Bewohner im Cronenberger Süden. Auch wenn manche die hautnahen Begegnungen mit dem eigentlich scheuen Tier toll finden, das sollte man nicht machen: den Fuchs streicheln oder anfüttern! -Foto: Monika Müller

„Tierisch“ was los ist in diesen Wochen im CW-Land: Zunächst sorgte ein Kormoran im Freibad Neuenhof für Rummel (die CW berichtete), nun lässt ein Fuchs die Gemüter im Dörper Süden staunen. Seit Tagen schon streunt das Tier, offenbar ein Jung-Fuchs, durch die Straßen im Bereich Berghausen/Oberheidt – eine Gans hat er zwar nicht gestohlen, dass das sonst so scheue Tier aber seelenruhig an der Straße liegen bleibt oder gemächlich die Bürgersteige entlang tippelt, sorgt für viel Gesprächsstoff.

Ist Meister Reineke krank oder hat das Tier Hunger, ist der Fuchs gefährlich oder muss man überhaupt keine Angst haben – der zutrauliche Rotpelz sorgt für Fragen über Fragen. Allerdings erobern Füchse anderswo seit Jahren schon die Städte – im Müll der Städter kommen sie schließlich leicht an Nahrung. Die Behörden informieren derweil Grundschule und Kindergärten im Bereich, auf Distanz zu dem Tier zu bleiben und ihn zum Beispiel nicht anzufüttern – sonst würde Meister Reineke sich womöglich allzu heimisch fühlen.

„Bitte fahrt in diesem Bereich langsam“, appellierte derweil eine Facebook-Nutzerin: „Gebt ihnen eine Chance, zu leben.“ Denn schließlich: Ist der Dörper Süden nicht der Teil Cronenbergs, wo sich Fuchs und Has’ traditionell Gute Nacht sagen…?