Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

10.10.2017, 13.37 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Polizei warnt: „Fake“-Post vom falschen Oberstaatsanwalt

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Dieses vermeintlich amtliche Schreiben der Staatsanwaltschaft Frankfurt im Briefkasten ließ einen 84-Jährigen gehörig aufhorchen: Für eine angebliche Ordnungswidrigkeit sollte der Senior von der Cronenberger Straße stolze 18.900 Geldstrafe berappen.

Alternativ, so ließ ein angeblicher Oberstaatsanwalt in dem Strafbefehl wissen, müsse der Südstädter eine Ersatzfreiheitsstrafe von 630 Tagen zu Tagessätzen à 30 Euro antreten. Das Schreiben, hochwertig und täuschend echt mit einem Farbdrucker erstellt, stellte sich schnell als versuchter Trickbetrug heraus, als es der 84-Jährige bei der Cronenberger Polizeidienststelle am Rathausplatz vorlegte.

Die Ermittlungen zu den Trickbetrügern laufen. Weitere Betroffene möchten natürlich nicht zahlen, sondern sich vielmehr mit der Polizei unter Telefon 0202 247 13 90 (Dienststelle Cronenberg) oder unter 0202 284-0 mit dem Präsidium in Verbindung setzen.