Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

06.11.2017, 13.38 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bayer-Realschule: Auch Berger-Gruppe ist Kooperationspartner

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FBR-Lehrer Christian Jasper (Mitte) und Koordinatorin Birgit Emde (re.), die an der FBR für die Berufsvorbereitung verantwortlich ist, sowie Schulleiter Hartmut Eulner bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit Berger-Geschäftsführer Dr. Andreas Groß (2.v.li.) und Inbetriebnahme-Ingenieur Benjamin Johann (li.) (2.v.re.). -Foto: Marcus Müller

Regelmäßig fahren Schüler von der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) auf Küllenhahn in Richtung Kohlfurth. Nicht aber, um es sich dort am Wupper-Strand gutgehen zu lassen. Vielmehr findet bereits seit dem Jahr 2014 bei der Firma Berger Maschinenfabrik unter der Leitung von Inbetriebnahme-Ingenieur Benjamin Johann eine Technik-AG statt, bei der die Grundlagen von Programmierung, des Umgangs mit Koordinatensystemen, dem Definieren von Werkzeug- und Werkobjekt-Koordinatensystemen sowie natürlich auch Sicherheitsmaßnahmen auf dem „Stundenplan“ stehen.

„Damit wollen wir die Jugendlichen für Technik und die Naturwissenschaften begeistern“, erklärt Projektleiter Johann. Daher lag es natürlich nahe, dass auch die Berger-Gruppe einen Kooperationsvertrag mit der Realschule im Schulzentrum Süd unterschrieb – zuvor hatten es bereits die Firmen Knipex und Stahlwille getan, die ebenfalls ähnliche Arbeitsgemeinschaften an der Oberkamper Straße und der Lindenallee anbieten.

Im Beisein von Lehrer Christian Jasper und Birgit Emde, die an der FBR für die Berufsvorbereitung verantwortlich ist, unterzeichneten Berger-Geschäftsführer Dr. Andreas Groß und Realschulleiter Hartmut Eulner nun die entsprechende Vereinbarung. „Das ist der finale Schritt“, freute sich Birgit Emde hinsichtlich der Fixierung der Kooperation – für beide Seiten eine Win-Win-Situation: Die Schüler erhalten nicht nur – wie sonst üblich – Einblicke in das Berufsleben.

Um sie fit für die digitale Welt beziehungsweise die „Industrie 4.0“ zu machen, werden die Teilnehmer der FBR-AG auch in Programmiersprachen sowie Robotik eingeführt – Berger-Chef Andreas Groß stellt für die wöchentlichen Besuche extra zwei Roboter und Mitarbeiter Benjamin Johann frei.

Und im Gegenzug kann die Berger-Gruppe vielleicht den einen oder anderen Schüler nach dem erfolgreichen Abschlusszeugnis in die Kohlfurth locken…