14.11.2017, 13.49 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Gospel-Tag 2017: Zehn Stunden Proben und ein Konzert

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Micha Keding bei den Proben mit den 120 Teilnehmern des Cronenberger Gospel-Tages in der Reformierten Kiche. -Foto: Matthias Müller

„Let’s Sing!“ hieß es auch beim vierten Gospeltag der Evangelischen Gemeinde Cronenberg. Bevor das abendliche Abschluss-Konzert in der Reformierten Kirche steigen konnte, waren zwar nicht Blut und Tränen, aber vielleicht Schweiß und auf jeden Fall stundenlanges Proben gesetzt. Organisator Martin Ribbe hatte dazu professionelle Unterstützung an die Solinger Straße gelotst.

Neben Marion Gutzeit für die Stimmbildung und Hilmar Kettwig, der das Bandcoaching übernahm, leitete Micha Keding die vierte Auflage des Gospel-Tages. Der Diplom-Jazzmusiker und Kirchenmusiker aus dem Raum Bremen ist nicht nur Leiter mehrerer Chöre sowie Komponist und Arrangeur. Keding hat auch Lehraufträge für Chorleitung und Tonsatz in Hamburg, für Popchorleitung in Bremen oder an der Evangelischen Popakademie in Witten für Chorleitung und Gehörbildung.

Nicht zuletzt ist der 41-Jährige als Dozent bei Gospel-Workshops gefragt und dazu quer durch die Republik unterwegs – in Cronenberg wurde die Gospel-Größe von 120 Teilnehmern erwartet. Darunter waren nicht nur Mitglieder der Musical-Gruppe „Spell’88“ und des „Neuen Chor Cronenberg“. Auch aus anderen Stadtteilen kamen die Mitwirkenden zu dem Gospel-Tag. Der machte sicher viel Spaß, war aber auch intensive Musik-Arbeit. Schon um 9.30 Uhr ging’s los, es folgten verschiedene Proben bis zum Abend – schließlich wollte Micha Keding mit seiner Cronenberger „Gospel Connection“ 14 Arrangements einstudieren und zum Finale am Abend aufführen.

„Wir haben den Gospel-Tag vier Wochen lang vorbereitet“, berichtete Gastgeber Martin Ribbe: „Auch wenn es schon drei Proben gab, heute beginnt die heiße Phase und es wird alles noch einmal geübt.“ Während die Band in der Stadtbibliothek in der Borner Straße probte, scharte Micha Keding seine Sängerinnen und Sänger um sein Keyboard in der Reformierten Kirche, während Marion Gutzeit mit einigen Mitwirkenden zur Stimmbildung ins Zentrum Emmaus verschwand.

Nach zehn Stunden, die wie im Flug vergingen, hieß es dann um 19.30 Uhr: „Scheinwerfer an“ in der Reformierten Kirche. Stücke wie „Chosen Sing A New Song”, „Love You Can’t Nobody Jesus Is Alive”, „I Almost Let Go Lord, I Lift Your Name On High” und andere mehr erklangen – auch wenn es für alle Mitwirkenden ein langer Tag war, man merkte jedem Teilnehmer bei dem Abschlusskonzert an: Gemeinsames Singen macht Spaß und Gospel besonders – Micha Keding hatte auch in Cronenberg mitgerissen.

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