Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

08.12.2017, 09.51 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Heilkräuter & Hexenwerk: Infoabend mit Dörper Apotheken

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Katja Hausmann (re.), Ehefrau von Apotheker Markus Hausmann (li.), sowie Betina und Uwe Jockel gestalteten gemeinsam den „Kräuter-Abend“ in der „Kulturschmiede“. -Foto: Matthias Müller

Zum zweiten Heilkräuter-Abend luden die Amboss- und die Dorper Apotheke in die „Kulturschmiede“. „Es wird ein giftiger Hexenabend“, scherzte Katja Hausmann, Ehefrau von Apotheker Markus Hausmann (Amboss-Apotheke). Sie wusste einiges zum Thema „Hexen“ beizutragen, denen man ja ein großes Wissen um Kräuter jeder Art nachsagt.

Zu giftigen Pflanzen wie Fingerhut, Tollkirsche, Eisenhut, Herbstzeitlose und Co. wusste Uwe Jockel (Dorper Apotheke) derweil zu berichten, dass schon Goethe über sie geschrieben habe, Shakespeare mit diesen Pflanzen mordete, selbst die Griechen darin geübt waren und auch in der Bibel Hinweise auf die Heilkraft der Giftkräuter zu finden seien – wie vielfach im Leben kommt es halt auch hier nur auf die richtige Dosierung an. So hilft die Herbstzeitlose gegen Gicht, „Belladonna“ erweitert die Pupille und spätestens durch Harry Potter ist bekannt, dass die Alraune bei Übelkeit Besserung verspricht.

Während Betina Jockel die Bilder dazu beisteuerte, führte Katja Hausmann die vorwiegend weiblichen Gäste in die Hexen-Welt ein. „Abrakadabra“ oder warum Hexen in Vollmondnächten nach Kräutern suchen, waren im Anschluss keine Geheimnisse mehr. Wer gut aufpasste, als sich die Apotheker Uwe Jockel und Markus Hausmann ihre Wissens-„Bälle“ zuspielten, konnte am Ende des informativ-launigen „Hexenabends“ bei einem Rätsel sogar noch etwas gewinnen…