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19.12.2017, 20.06 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Weihnachtskonzert: Posaunenchor trotzte den Schnee-Kapriolen

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Na klar, diese Mitglieder des sinfonischen Blasorchesters hatten es zum Posaunenchor-Weihnachtskonzert geschafft. -Foto: Matthias Müller

Zu seinem Weihnachtskonzert lud am zweiten Advents-Sonntag der Posaunenchor Cronenberg unter der Überschrift „Christmas in Concert“ in die Reformierte Kirche ein. Unter der bewährten Leitung von Holger Havemann und mit der Solistin Michelle Tran (Klavier) hatte das sinfonische Blasorchester ein festliches Programm geschnürt. Der massive Neu-Schneefall im Laufe des Tages brachte den „Weihnachtsexpress“ des Dörper Orchesters jedoch etwas aus dem Fahrplan.

Sechs Instrumentalisten schafften es nicht durch das Schneegestöber bis zur verschneiten Zwiebelturm-Kirche. Zumal der Buslinien-Verkehr zeitweilig eingestellt war, konnten sich auch von den Karten-Käufern nur etwa ein Drittel an die Solinger Straße „durchkämpfen“. In der daher unüblich nicht vollen Kirche ließ sich der „winterfeste“ Posaunenchor aber von den Kapriolen nicht unterkriegen: Mit über 30 Mitwirkenden trat das Orchester an und bescherte einen stimmungsvollen Advents-Nachmittag.

Schließlich, so Vorsitzender Volker Korbeck in seiner Einführung, ist der Posaunenchor „schneeerprobt“: das Schneechaos im Jahr 2007 konnte ja auch erfolgreich gemeistert werden. Während draußen die Flocken um die Kirche wirbelten, sorgte ein Programm mit klassisch-weihnachtlichen Stücken aus vielen Ländern, aber auch Adventlich-Modernes dafür, dass die Besucher schnell „auftauten“: Stücke wie „Es ist ein Ros entsprungen“, „It’s a Wonderful Christmas“ oder „Carol of the Shephards“ ließen allen Adventsstress und die Wetterkapriolen vergessen.

Solistin Michelle Tran bezauberte mit dem „Italienischen Konzert” von Johann Sebastian Bach sowie den „Papillons“ von Robert Schumann. Aber die Zuhörer lauschten nicht nur andächtig-begeistert in der Kirche, der Posaunenchor gab auch diesmal gleich drei Gelegenheiten zum Mitsingen: Zum „Herbei, o ihr Gläub’gen“, „Tochter Zion“ sowie dem obligatorischen „O du fröhliche“ bildeten die Konzertbesucher einen vielstimmigen Chor zum gewaltigen Klangvolumen des Orchesters – immer wieder ein beeindruckendes Hör-Erlebnis.

Nach dem festlichen Programm, welches auch heuer durch die Andacht von Pastor Thomas Hoppe ergänzt wurde, gab es für alle zum Abschied „Guten Abend, gute Nacht“ vom Posaunenchor Cronenberg mit auf den Heimweg. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bescherte der Posaunenchor einen Advents-Nachmittag, der vollauf gelungen auf Weihnachten einstimmte. Mehr Infos zu dem Orchester gibt es online unter posaunenchor.wtal.de