08.01.2018, 13.39 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Freibad Neuenhof: Mehr Komfort durch neues Umkleide-Häuschen

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Freuen sich über das neue Umkleide-Häuschen: Michael Kieckbusch, Simone Osygus, Volkmar Schwarz, Burkhard Orf, Gyözö Schilling, Hartmut Euler und Christoph Putsch (v.l.). -Foto: Meinhard Koke

„Der Sport kann froh sein, dass es hier gelungen ist, etwas auf die Beine zustellen, was die Not lindert“, dankte Volkmar Schwarz, Stadtsportbund-Geschäftsführer, dem Schwimmverein Neuenhof (SVN), und Simone Osygus ergänzte: „Wir sind sehr froh, dass wir hier ein sportliches Zuhause gefunden haben, um unseren Sport auf Leis-tungsniveau fortführen zu können.“ Aber nicht nur das: „Wir sind hier sehr herzlich aufgenommen worden, auch von den Badegästen“, bedankte sich die Vorsitzende des Schwimmverbandes Wuppertal e.V. und Geschäftsführerin der Schwimmabteilung des SV Bayer Wuppertal beim SVN: „Wir fühlen uns hier sehr wohl.“

Anlass der Dankesworte an den SV Neuenhof: Vor Weihnachten stellten SVN-Vorsitzender Burkhard Orf, Geschäftsführer Christoph Putsch und Bad-Obmann Gyözö Schilling ein Blockhaus für zwei zusätzliche Umkleiden in dem Dörper Bad vor. Der Grund: Weil seit Juni das Schwimmsport-Leistungszentrum (SSLZ) saniert wird, hat der SVN den Leistungsschwimmern des Schwimmverbandes Beckenzeiten zur Verfügung gestellt. Zudem erhielten die beiden Schulen im Schulzentrum „Green-Cards“ für ihren Schwimm-Unterricht im Neuenhofer Freibad (die CW berichtete ebenfalls).

Rund 120 Schüler, schätzt SVN-Geschäftsführer Putsch, kommen pro Tag ins Neuenhof, zudem absolvieren täglich circa 100 Leistungsschwimmer ihre Trainings in dem Dörper Vereinsbad. Damit wird es zeitweise nicht nur im Becken eng, auch in den Umkleiden herrscht mitunter Andrang, weshalb sich der SVN zum Bau der weiteren Umkleiden entschloss. Zudem wurden die „Außenduschen“ im Kesselgebäude umgerüstet, sodass sie nun ganzjährig nutzbar sind – die Nutzer des Blockhauses fallen also fast von den Duschen in die neuen Umkleiden.

Die Investition in Höhe von 35.000 Euro, welche der SVN dank städtischer Zuschüsse und Spenden realisieren konnte, kommt aber nicht nur den vom SSLZ-Umbau betroffenen Schwimmern zugute. Auch die aktuell 1.300 Winterschwimmer sowie die Mitglieder und Tagesgäste in der Sommersaison 2018 werden von den neuen Umkleiden profitieren – „das hier ist ein Projekt, das auch für die Zukunft des Bades und des Vereins etwas bringt“, stellte denn auch Stadtsportbund-Geschäftsführer Volkmar Schwarz fest.

Übrigens: Wie Bäderamtsleiter Michael Kieckbusch auf CW-Nachfrage berichtete, ist die SSLZ-Sanierung im Zeitplan und die ers-ten Teile für das neue Stahlbecken eingebaut – im April 2018 soll das SSLZ seine Pforten wieder öffnen.