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30.01.2018, 15.41 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Vor Derby: Cronenberger SC verlängert mit Trainer Radojewski

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Mal wieder allen Grund, seinem Team zu applaudieren: Peter Radojewski, Trainer des Cronenberger SC. – Archivfoto: Odette Karbach

Nachdem die 1. und 2. Bundesliga sowie die 3. Liga bereits „vorgelegt“ haben, starten am kommenden Wochenende auch die unterklassigen Fußball-Ligen aus der Winterpause – meist mit den Nachholpartien für die im Dezember wegen des Schnees ausgefallenen Spieltage. Für den Cronenberger SC steht dabei ein echtes Top-Spiel auf dem Programm: Am Sonntagnachmittag, 4. Februar 2018, kommt um 15 Uhr der FSV Vohwinkel auf den Horst-Neuhoff-Sportplatz.

Ein „Spitzen-Spiel“ ist das Derby für die beiden Mannschaften nur aus Wuppertaler Sicht: Im Derby treffen das zweit- und drittbeste Team im Tal nach Regionalligist WSV aufeinander. Von der Tabellen-Situation in der Oberliga Nordrhein kann man das nicht gerade behaupten: Der 15. (Vohwinkel) trifft auf den 16. (Cronenberg) – das wird gewiss Abstiegskampf pur an der Hauptstraße 121. Zumal die Füchse auch inzwischen fünf Punkte Vorsprung auf die Grün-Weißen aufweisen können, wäre eine lautstarke Unterstützung durch die CSC-Fans gewiss nicht verkehrt. Mit einem „Dreier“ im Derby könnten die Cronenberger wieder einen großen Schritt in Richtung Nichtabstiegsplätze machen – das Derby ist daher eine Art „Sechs-Punkte-Spiel“.

Dass der Vorstand des Cronenberger SC den Verbleib in der Oberliga Niederrhein als realistisch ansieht, das zeigt ein Fakt besonders: Am vergangenen Freitag, 26. Januar 2018, wurde der Vertrag von Trainer Peter Radojewski vorzeitig verlängert: „Für die gute Arbeit, die Radojewski bereits in der letzten Saison geleistet hat, was letztlich zum Klassenerhalt führte, und für die besonderen Leistungen, seit dem Beginn der Saison gleich zwölf neue Spieler unterschiedlichster Spielstärken zu einem Oberliga-Team zu formen“, wie der 1. Vorsitzende Hartmut Gose begründete. „Die von dem Trainer-Team und der Sportlichen Leitung erarbeiteten Konzepte können zukünftig noch besser umgesetzt werden, weil eine kontinuierliche Arbeit längerfristig gesichert ist.“ Der Vertrag von CSC-Trainer Peter Radojewski läuft nunmehr bis zum Ende der Saison 2019/20.

Durch die längerfristige Zusammenarbeit soll gewährleistet sein, talentierte Spieler mit der erforderlichen Sorgfalt weiter auszubilden – „ohne dabei das Ziel des Klassenerhalts aus den Augen zu verlieren“, betont CSC-Chef Hartmut Gose.