06.02.2018, 12.53 Uhr   |   Andreas Schmidt   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Kunst ohne Kunstwerk: Bazon Brock in der „Kulturschmiede“

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Er ist provokant und überraschend, er gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Kulturphilosophen, er sieht sich selbst als Künstler ohne Werk und bezeichnet die Gesellschaft als „kaputt wie damals die DDR“. Seine Kritiker bescheinigen ihm, dass Gespräche mit Bazon Brock der geistigen Anregung dienen.

Brock, Jahrgang 1936, blickt auf ein bewegtes Leben zurück und brachte seine gesammelten Erfahrungen in seinem Vortrag in der Cronenberger „Kulturschmiede“ immer wieder zum Tragen. Unter dem Motto „Vom Bewohner zum Bürger“ ging es kürzklich um Brocks Auffassung der Gemeinschaftsbildung.

Der Auftritt an der Hütte des emeritierten Professors für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität (BUW) war ein Heimspiel: Bazon Brock, 2016 mit dem Von-der-Heydt-Preis der Stadt Wuppertal ausgezeichnet und sonst in Amsterdam, Hamburg oder Berlin unterwegs, lebt schließlich in der Kohlfurth…

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