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22.02.2018, 14.14 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Steigende Schülerzahlen: Schulzentrum Süd soll wachsen

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Statt in der Schule Berghauser Straße tritt die Bezirksvertretung Cronenberg heute Abend in einem anderen Schulgebäude zusammen: im Schulzentrum Süd auf Küllenhahn. -Foto: Meinhard Koke

Der prognostizierte Anstieg der Schülerzahlen in Wuppertal schlägt natürlich auch an den weiterführenden Schulen durch: Zum Schuljahr 2022/23 rechnen die Planer der Stadt mit einem Zuwachs von rund 2.300 Schülern in den Sekundarstufen I und II. Verschärft wird der Handlungsbedarf durch die beabsichtigte Wiedereinführung des G9-Abiturs: Durch die daraus folgende Rückkehr zu 13 Jahrgängen an den Gymnasien in NRW spätestens zum Schuljahr 2026/27 wird hier zusätzlicher Schulraum benötigt.

Für die beiden Schulen im Schulzentrum Süd bedeutet das aus der Sicht der Schulplaner eine Erweiterung der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) um einen Zug sowie für das Carl-Fuhlrott-Gymnasium (CFG) die Schaffung zusätzlicher Räume für die G9-Wiedereinführung, welche am CFG bereits zum kommenden Schuljahr beschlossen wurde (die CW berichtete) – insgesamt geht es um etwa 180 zusätzliche Schüler im „Süd“, so die städtische Schulplanerin Angelika Goos in der Februar-Sitzung der Bezirksvertretung Cronenberg.

Für alle notwendigen Baumaßnahmen in der Stadt rechnet die Verwaltung in der Zeit von 2018 bis 2023 mit Gesamt-Baukosten von insgesamt etwa 145 Millionen Euro. Die Maßnahmen sollen aus dem Programm „Gute Schule 2020“, dem Kommunalinvestitionsfördergesetz NRW, der Bildungspauschale und den Mitteln des Gebäudemanagements Wuppertal (GMW) finanziert werden.

Für die Schule Berghauser Straße bedeuten die steigenden Schülerzahlen beziehungsweise der wachsende Schulraumbedarf keine neuen Perspektiven: Auch die neue Schulentwicklungsplanung sieht die Aufgabe des Berghauser Schulgebäudes vor, das aktuell vom Berufskolleg Haspel genutzt wird.