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08.04.2018, 10.43 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey: Wieder ein RSC-Krimi, diesmal aber ohne Happy End

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Nach den spannenden Heim-Partien in der Bundesliga und im Pokal bekam es der RSC Cronenberg am gestrigen Samstag, 7. April 2018, auswärts erneut mit der RESG Walsum zu tun. Wieder lieferten sich die beiden Altmeister einen Rollhockey-Krimi, diesmal aber ohne „Happy End“ für die Cronenberger: Das Team von RSC-Trainer Jordi Molet unterlag in Duisburg nach Verlängerung knapp mit 6:7.

Dabei sah es über weite Strecken der Partie ganz und gar nicht nach einem Krimi, sondern vielmehr nach einer klaren Angelegenheit für den RSC aus. Nach Toren von Benjamin Nusch (10.), Sebastian Rath (15.) und zweimal Jordi Molet (16./22.) lagen die Löwen zur Halbzeit deutlich mit 4:1 gegen die ersatzgeschwächten Walsumer in Führung.

Auch im zweiten Abschnitt sah es zunächst weiter nach Auswärtssieg für den RSC aus: Zunächst Otto und dann erneut Jordi Molet erhöhten bis zur 30. Minute auf 6:1 für die Dörper Gäste – das Spiel schien gelaufen. War es aber nicht, denn nun ließen die vielleicht zu siegessicheren Dörper die Zügel schleifen. Und das wurde bestraft: Walsum holte Tor um Tor auf und kam kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit sogar zum 6:6-Ausgleich – Verlängerung!

Hier legte dann Walsum vor: In der 52. Minute kamen die Gastgeber zur erstmaligen Führung. Und diese gaben sie dann nicht mehr her, in einem einmal mehr unglaublichen Krimi mit zwei total verschiedenen Halbzeiten behielten die Duisburger diesmal das bessere Ende für sich. Dennoch: Dafür, dass die Löwen die Walsumer in die Verlängerung gezwungen hatten, nahmen sie immerhin einen Punkt mit zurück nach Cronenberg.

Am nächsten Samstag, 14. April 2018, ist wieder Krimi-Zeit im Dorf: Zum bergischen Derby kommt dann um 15.30 Uhr mit der IGR Remscheid der Spitzenreiter in der Rollhockey-Bundesliga in die Alfred-Henckels-Halle.