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11.04.2018, 14.36 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Gewitter: „Heiße Nacht“ für die Feuerwehren im CW-Land

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Zu rund 50 Einsätzen mussten die Wuppertaler Feuerwehren am Abend des gestrigen Dienstag, 10. April 2018, ausrücken. Das heftige Gewitter bescherte den Wehren vor allem vollgelaufene Keller, Personenschäden waren nach Angaben der Feuerwehr keine zu verzeichnen.

Fast die ganze Nach war die Freiwillige Feuerwehr Cronenberg (FFC) im Einsatz. Zunächst gegen 20.45 Uhr mussten die Dörper Floriansjünger nach Neukuchhausen ausrücken. Der Starkregen sorgte hier dafür, dass Wasser aus der überlasteten Abflussleitung in eine Badewanne gedrückt wurde. Diese lief schließlich über und setzte das Badezimmer unter Wasser. Zehn Minuten später meldete dann die Lebenshilfe an der Heidestraße „Land unter“ – dort war ein Keller vollgelaufen.

Gegen 22.30 Uhr wurde die FFC dann in die Rathausstraße gerufen: Hier standen die Kellerräume der Sparkassen-Filiale Cronenberg unter Wasser. Bis gegen 2.30 Uhr war die Feuerwehr damit beschäftigt, die Räumlichkeiten mit Wassersaugern und Tauchpumpen wieder trockenzulegen. Ob auch Bargeld nass wurde konnte FFC-Chef Dirk Jacobs nicht sagen – in den Tresorraum der Dörper Sparkasse kamen die Feuerwehrleute nicht rein…

Nach ein paar Erholungsstunden schrillten gegen 6.20 Uhr erneut die Alarmglocken im Löschhaus an der Kemmannstraße: Diesmal ging es allerdings nicht um Wasser, sondern einen Warmwasserbereiter, der in einer Wohnung am Mastweg Feuer gefangen hatte. Der Bewohner konnte den Brand selbst löschen, die FFC-Helfer mussten das Gerät nur nur noch stromlos schalten und das Wasser abdrehen – wenn das auch bei dem Gewitter nur möglich gewesen wäre…

Zehn Alarme bescherte der „heiße Abend“ derweil der Freiwilligen Feuerwehr Hahnerberg (FFC). Haupteinsatzgebiete waren dabei der Blaffertsberg in Ronsdorf sowie die Südstadt, wo einige Keller vollgelaufen waren. An der Universität stürzte zudem ein Baum um, die Steinbeck verwandelte sich im Zuge der starken Niederschläge einmal mehr im Bereich der Einmündung Südstraße in eine „Seenplatte“.

Zudem gab es auch einen Einsatz auf Küllenhahn, hier hin musste die FFH allerdings nicht ausrücken. Denn der Keller von FFH-Mitglied Lars Liefke stand unter Wasser. Statt mit seinen Kameraden nach Ronsdorf oder in die Südstadt auszurücken, rückte Liefke wieder daheim ein und behalf sich selbst – selbst ist halt auch der Feuerwehrmann…