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01.05.2018, 17.14 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey: Löwen müssen auch Pokal die Segel streichen

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Nach dem kräftezehrenden Viertelfinal-Aus im Kampf um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft (die CW berichtete) mussten die Löwen am heutigen 1. Mai 2018 zum dritten Spiel in vier Tagen auflaufen: Im Halbfinale des DRIV-Pokals hatte der RSC Cronenberg Titelverteidiger SK Germania Herringen zu Gast – eine echte Kraftanstrengung am Tag der Arbeit! Aber leider eine eine, die sich nicht auszahlte: Nachdem die Löwen über weite Strecken geführt hatten, mussten sie schließlich auch im Pokal mit 3:6 (1:0) die Segel streichen.

Die Rollhockey-Fans in der Alfred-Henckels-Halle sahen in der Anfangsphase ein munteres Spiel, in dem lediglich eines fehlte – die Tore. In der 24. Minute dann aber zappelte die Kugel erstmals in den Germanen-Maschen:  Nach einem Foulspiel verwandelte Jordi Molet den fälligen Sechser zum umjubelten 1:0 für die Cronenberger Gastgeber, mit dem es dann auch in die Kabinen ging.

Während Löwen-Keeper Finn Hilbertz auch zu Beginn der zweiten Hälfte hinten seinen Kasten sauber hielt, hatten die Löwen-Fans in der 30. Minute erneut Grund zum Jubeln: Nach einem tollen Zusammenspiel erhöhte Sebatian Rath auf 2:0. Nur drei Minuten später aber kamen die Gäste aus Hamm nach dem zehnten RSC-Teamfoul zum Anschlusstreffer. Zwei Minuten später aber war der alte Abstand wieder hergestellt: Erneut Sebi Rath hämmerte zum 3:1 in die Germanen-Maschen (35.).

Der erneute Zwei-Tore-Vorsprung hielt jedoch nur bis zur 37. Minute, dann allerdings war es erst einmal mit „Tore Schlag auf Schlag“ vorbei. Knapp zehn Minuten blieb es bei der knappen Löwen-Führung, in der 46. Minute nutzte Herringen den fälligen Sechser nach dem zehnten RSC-Teamfoul zum erstmaligen Ausgleich. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit dann der Schock: Der Titelverteidiger ging durch einen Sechser mit 3:4 in Führung (48.).

In den Schlussminuten versuchten die Löwen alles: Sie nahmen ihren Keeper raus, doch es half nichts. Im Gegenteil: Herringen nutzte die Chance, um mit zwei Treffern zum 3:6-Endstand endgültig alles klar zu machen – schade, ebenso wie in der Meisterschaft war auch im Pokal mehr drin. Ebenso wie in der Liga verabschiedeten sich die Löwen aber auch im Pokal mit einer beeindruckenden Leistung – Gratulation dazu!