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21.08.2018, 14.46 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Wupperverband: Historisch trockenster Juli in Buchenhofen

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Gefühlt war es bereits, jetzt ist es amtlich, dass es der Juli 2018 sommerlich in sich hatte: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) avancierte der vergangenen Monat zum zweitsonnenscheinreichsten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1951. Wie der Wupperverband mitteilt, war der Ferienmonat im Bereich des CW-Landes sogar der niederschlagärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1937.

An der Wupperverbands-Messstelle im Klärwerk Buchenhofen an der Landesstraße 74 fielen im gesamten Juli lediglich 23 Liter Regen, Durchschnitt dort sind sonst immerhin 95 Liter. Den Löwenanteil des spärlichen Juli-Regens gab es übrigens an nur einem Tag: Allein am 9. Juli fielen in Buchenhofen 14 Liter.

Weniger Regen, höherer Wasserverbrauch

Am wenigsten regnete es im Wupperverbandsgebiet im Juli übrigens an der Messstation Leverkusen mit nur 9 Litern (Durchschnitt 78 Liter), den meisten Niederschlag gab’s mit 46 Litern in Neumühle an der Großen Dhünn-Talsperre. Die sommerliche Rekord-Witterung schlug sich natürlich auch im Wasserverbrauch nieder. Nach Angaben der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) wurden im Juli durchschnittlich 73.800 Kubikmeter Trinkwasser am Tag gebraucht.

Das sind rund 11 Prozent mehr als im Vorjahresmonat: Der Spitzenwert 2017 lag am 5. Juni bei 72.149 Kubikmeter, der Schnitt lag 2017 nach WSW-Angaben bei „nur“ 66.700 Kubikmeter am Tag. Wer Sorge hat, das Wasser könnte knapp werden, der sei beruhigt: Da Wuppertal über drei Wasserwerke versorgt wird, ist ausreichend Trinkwasser vorhanden.

Trotz der Rekord-Trockenheit sind die bergischen Talsperren laut Wupperverband dank des nassen Winters noch immer gut gefüllt.