Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

20.11.2018, 15.15 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Nestroy“: Austrias Theater-Preis für TiC-Gewächs Lara Sienczak

Artikelfoto

Lara Sienczak bei der feierlichen Verleihung des „Nestroy“-Nachwuchspreises auf der Bühne im „Theater an der Wien“. -Foto: Michael Seirer Photography

Die Küllenhahnerin Lara Sienczak wurde am Wochenende in Wien mit dem Theaterpreis „Nestroy“ ausgezeichnet: Die 25-Jährige, die im CW-Land bis 2015 vor allem durch diverse Rollen am TiC-Theater bekannt wurde, erhielt den Preis in der Kategorie „Bester Nachwuchs“ für ihre Darstellung der Sophie Scholl in dem Stück „Die Weiße Rose“ am Wiener „Theater der Jugend“.

Die 19. Verleihung der Wiener Theaterpreise fand am vergangenen Samstag, 17. November 2018, im Rahmen einer großen Gala im „Theater an der Wien“ statt. Mit den „Nestroy“-Preisen, die als Österreichs bedeutendste Theaterpreise gelten, werden seit dem Jahr 2000 besondere Leistungen an den deutschsprachigen Bühnen gewürdigt. Der Preis wird von einer Fach-Jury in 13 Kategorien aus insgesamt 39 Nominierten vergeben.

Lara Sienczak studiert an der „Musik und Kunst Privatuniversität“ (MUK) der Stadt Wien. Mit der Küllenhahner Schauspielerin wurde bereits zum dritten Mal in den letzten vier Jahren ein Student des Studiengangs „Schauspiel“ als „Bester Nachwuchs“ geehrt. Lara Sienczak stand nicht nur mehrere Jahre am TiC-Theater auf der Bühne. 2014 war sie auch an den Wuppertaler Bühnen in dem Stück „Der gestiefelte Kater“ zu erleben.

In der Begründung zur Nominierung Sienczaks attestiert ihr die Jury eine „überwältigende“ Leistung: Die 25-Jährige spiele die Rolle der Sophie Scholl „mit dem unbekümmerten Elan und Mut der Jugend, die selbstverständlich etwas gegen das Böse tun muss“, urteilte die Jury: „Sie agiert dabei immer authentisch, direkt, ohne Pathos oder auftrumpfendes Heldinnengetue.“

Gemeinsam mit Lara Sienczak wurden übrigens so renommierte Schauspieler wie Caroline Peters und Peter Simonischek (beste Schauspieler) oder auch Peter Handke (Lebenswerk) geehrt. Auf den Schriftsteller hielt Schauspiel-Star Klaus Maria Brandauer die Laudatio.